Information

Caritas-Seelsorge

Caritas-Mitarbeiter in sozialem Engagement ermutigen, der Liebe Gottes ein Gesicht zu geben

Kapelle im Haus der Caritas Aachen

Die Caritas-Seelsorge will dazu beitragen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen sich in ihrem sozialen und politischen Engagement ermutigt fühlten, der Liebe Gottes ein Gesicht zu geben, damit die Würde eines jeden Menschen als Abbild Gottes im Bewusstsein aller bleibt.

In vielen Caritas-Einrichtungen im Bistum Aachen gibt es eine zugewandte, auf den Nächsten ausgerichtete Hilfsbereitschaft, ausgerichtet am christlichen Gebot der Nächstenliebe. Die Seelsorge übernimmt dabei unter anderem die Aufgabe, in Tagesveranstaltungen und Teamtreffen Angebote zu machen, um in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen diese Hilfsbereitschaft im alltäglichen Tun zu bedenken, zu hinterfragen und neu auszurichten. Sie bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gelegenheit, in Ruhe über alltägliche Probleme nachdenken zu können, sich neu kennenzulernen und gemeinsam über zukünftige Planungen zu entscheiden. Indem sie ihr Tun in den Zusammenhang mit dem Leben Jesu stellen, wird erfahrbar, dass durch sie nicht nur soziales Handeln geschieht, sondern sie in den Fußspuren Jesu gehen, indem sie – wie Jesus – die Sehnsucht der Menschen nach Heimat, Geborgenheit und Annahme ernst nehmen.

Einzelgesprächen werden  innerhalb der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen verstärkt angeboten. Ob im Büro der Seelsorge im Haus der Caritas in Aachen, in der Einrichtung oder bei einem Spaziergang, können Sorgen und Nöte sowohl aus dem beruflichen wie auch dem privaten Bereich zur Sprache kommen. Es geht darum, Lösungswege aus oft verwirrten Situationen zu finden. In den Gesprächen, die der Schweigepflicht unterliegen, gelingt es nicht immer, alle Probleme zu lösen. Aber es werden gemeinsam Wege gesucht, die eigene Geschichte anzuschauen, sich auszusöhnen, um neue Lebenskraft und neue Perspektiven zu gewinnen.

Caritas ist ein wichtiger Teil der Kirche. Dies wird in vielen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestalteten Gottesdiensten deutlich: in regelmäßigen Eucharistiefeiern im Haus der Caritas, bei Neujahrsgottesdienste in den Einrichtungen, Gedenkgottesdienste für Verstorbene oder Wortgottesfeiern zu Festen des Kirchenjahres. Die gemeinsame Vorbereitung, das Kennenlernen einer Bibelstelle und deren Bezug zum eigenen Leben, sind Unterbrechungen des Alltags, in denen spürbar wird, dass Gott mit unterwegs ist und das Tun begleitet.