PS-Zweckertrag macht’s möglich: Notfall-Hebekissen unterstützen Rettungshelfer
Ahmad Alshaher ist froh: "Mein Rücken wird es danken", sagt der Rettungshelfer des Gladbacher Hilfsdienstes mit einem Blick auf das neue Notfall-Hebekissen. Bisher ist es nämlich so, wenn ein zu Hause gestürzter und nun immobiler Mensch den Caritas-Hausnotruf verständigt und Ahmad Alshaher zu dessen Wohnung fährt: Er muss den am Boden liegenden mit viel Muskelkraft wieder aufrichten. Das kann ins Kreuz gehen, vor allem, wenn die Person sehr schwer ist. Und sollte es der Rettungshelfer allein nicht schaffen, muss er den Krankenwagen rufen und auf die Kollegen warten - das kostet Zeit.
Caritas-Hausnotruf-Leiter Paul Hansen spielte einen gestürzten Kunden, den Ahmad Alshaher vom Gladbacher Hilfsdienst mithilfe des Notfall-Hebekissens aufrichtete. Oliver Bähren (r.) von der Stadtsparkasse Mönchengladbach, Einrichtungsleiterin Birgit Vitz und Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa ließen sich das Prinzip zeigen.Caritas
Mithilfe des Notfall-Hebekissens kann der 35-Jährige die gestürzte Person nun deutlich leichter wieder in eine sitzende Position bringen. Dafür sorgt Luft: Ein Kompressor bläst das Hebekissen auf. Das funktioniert schnell und sicher. Davon überzeugte sich jetzt Oliver Bähren von der Stadtsparkasse Mönchengladbach während einer Vorführung im Caritaszentrum Giesenkirchen, bei der Caritas-Hausnotruf-Leiter Paul Hansen die Rolle eines gestürzten Teilnehmers einnahm.
Text: Caritasverband Mönchengladbach