Mit KI und Kicker starten Menschen der verbandlichen Caritas in den Feierabend
Künstliche Intelligenz im verbandlichen Einsatz lautete das Thema, das eine beachtliche Zahl von Teilnehmenden aus regionalen Caritas- und Fachverbänden mit Engagierten aus dem Diözesancaritasverband zusammenführte. Wie der Verlauf des Abends früh zeigte, bewegt das Thema Verantwortliche und Mitarbeitende an allen Orten des Verbands.
Ines Schluse, DiCV-Referentin für Digitalisierung, gab Einblick in KI-Planungen.Thomas Hohenschue
Die After-Work-Vernetzung eröffnete ihnen die Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich über Erfahrungen, Ausgestaltungen, Erwartungen und Vorbehalte auszutauschen. Manche sind bereits sehr weit, beziehen KI aktiv ein, andere sind noch zurückhaltend, beobachten die ganze Entwicklung mit großen Bauchschmerzen.
Impulsgeberin des Abends war Prof.in Dr.in Nele Wulf von der katho Aachen, die sich der Herausforderung aus techniksoziologischer Perspektive näherte. Sie stellte den Effizienzversprechen der Technologie Risiken und Konsequenzen gegenüber und warb dafür, den Einsatz von KI in der Caritas sehr genau zu überlegen und bewusst zu gestalten.
Die Jugendhilfe hatte die Nase vorn beim Kickern.Thomas Hohenschue
"KI und Kicker" hatten die Macherinnen und Macher vom Team Verbandsentwicklung den Piloten der After-Work-Vernetzung getauft. So galt ein Augenmerk nicht nur dem Buffet mit köstlichem Fingerfood und leckeren Getränken, sondern auch dem Sportgerät, das nicht lange auf Begeisterte wartete. Die Nase vorne hatten dort Menschen aus der Jugendhilfe.
In einer solchen aufgelockerten Form Verantwortliche und Mitarbeitende aus Regional- und Fachverbänden zusammenzubringen, hat Potenzial. Es kamen Menschen von Krefeld bis zur Eifel. Das Team Verbandsentwicklung des DiCV fühlt sich durch die Resonanz, das Feedback und den Verlauf der Veranstaltung bestärkt, in diese Richtung weiterzuarbeiten.
Autor Thomas Hohenschue