Alten- und Pflegezentrum St. Katharina in Kreuzau feierlich eingesegnet
Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Einsegnungsfeier ist am Freitag das neue Alten- und Pflegezentrum St. Katharina in Kreuzau offiziell eingeweiht worden. Rund 100 Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft nahmen gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden an der Feier im neuen Haus Im Herkesgarten 11 teil.
Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Josef Wolff und den Diakonen Martin Schlicht und Winfried Zeller zelebriert, die im Anschluss auch die Einsegnung des Hauses vornahmen. Danach hieß Caritas-Vorstandssprecher Dirk Hucko die Gäste willkommen, dankte den Kooperationspartnern und Förderern und hob den Erfolg der guten Zusammenarbeit zwischen Politik, Gemeinde und Träger hervor.
Dirk Hucko (7.v.r.), Vorstand der Caritas Düren-Jülich, begrüßte zur Einweihung des neuen Alten- und Pflegezentrums St. Katharina in Kreuzau viele Gäste, unter anderem den Landrat des Kreises Düren, Dr. Ralf Nolten (5.v.l.) und Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens (4.v.r.).Erik Lehwald/RCV Düren-Jülich
Diözesan-Caritasdirektor für das Bistum Aachen, Stephan Jentgens, würdigte den Mut und das Verantwortungsbewusstsein der Caritas Düren-Jülich:
"Gerade in diesen Zeiten ein solches Projekt zu realisieren, zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein und Mut. Die heilige Katharina gilt als eine Widerspenstige, als eine Widerständige - und auch der Caritasverband Düren ist in guter Sache widerständig, wenn es darum geht, für Menschen einzutreten."
Landrat Dr. Ralf Nolten unterstrich die Bedeutung der neuen Einrichtung für den Kreis Düren: "Wir haben gesehen, dass hier in Kreuzau eine akute Versorgungslücke bei stationären Pflegeplätzen besteht. Mit der Caritas Düren-Jülich haben wir einen besonderen Partner gefunden, der entschlossen gehandelt hat. Das Besondere: Die Caritas mit all ihren Mitarbeitenden stellt den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Es wird jeder in Würde gesehen."
Kreuzaus Bürgermeister Ingo Eßer hob hervor, dass das neue Haus auch ein Ort der Begegnung und des sozialen Zusammenhalts für die Gemeinde ist:
"Mit St. Katharina ist ein Ort entstanden, der Geborgenheit, Würde und Miteinander schenkt. Die Einrichtung ist ein wichtiger Baustein in unserer kommunalen Pflegebedarfsplanung. Ich bin froh, mit der Caritas einen verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben, der nicht nur Verantwortung übernimmt, sondern auch die Bereitschaft zeigt zu handeln. Ein starker und verlässlicher Partner im sozialen Bereich, der mit großem Engagement und tiefem Verantwortungsbewusstsein dieses Projekt möglich gemacht hat."
Caritas-Vorstand Marcus Mauel betonte abschließend:
"Ich bin stolz und glücklich, dass es uns gelungen ist, dieses Projekt zu realisieren. Möglich war das nur durch das große Engagement unserer Mitarbeitenden, die alle gemeinsam daran mitgewirkt haben. Dafür spreche ich allen meinen herzlichen Dank aus - sie haben hier wirklich das Bestmögliche geschaffen. Stellvertretend für viele möchte ich besonders den Fachbereichsleitungen Nina Schruff und Bernhard Volkmer, den Hausleitungen von St. Katharina Suzanne Buschmann und Petra Schumacher sowie den Teamleitungen von Bau und Liegenschaften, Frank Klamandt und Patrick Schüer herzlich danken."
Das Alten- und Pflegezentrum St. Katharina ist seit dem 1. Januar 2026 in Betrieb. Inzwischen leben mehr als 60 Menschen im neuen Pflegezentrum, das insgesamt 80 Pflegeplätze in Einzelzimmern bietet. Eine schrittweise Belegung sorgt für Ruhe beim Ankommen - für die Bewohnenden ebenso wie für die Mitarbeitenden. Aktuell sind noch knapp 20 der 80 modernen Zimmer frei.
Informationen zu freien Zimmern und zum Einzug in St. Katharina erhalten Interessierte bei Einzugsberaterin Jasmin Berrenrath, Telefon: 02422 9581-0, Mobil: 0173 9456684, E-Mail: jberrenrath@caritas-dn.de.
Über St. Katharina
Die moderne Pflegeeinrichtung ist auf fünf Wohnbereiche mit jeweils familiären Strukturen verteilt. Großzügige Gemeinschaftsbereiche, Terrassen sowie ein Café und ein Minimarkt öffnen das Haus bewusst in den Sozialraum. Auch der Mehrgenerationen-Bauerngarten auf dem Außengelände soll künftig Begegnungen zwischen Jung und Alt ermöglichen und Kooperationen mit Kindergärten und Schulen fördern.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Euro zählt St. Katharina zu den größten Bauprojekten des Caritasverbandes Düren-Jülich in der Region. Das Haus ist zugleich das siebte Altenpflegezentrum des Verbandes und ein weiterer Baustein für eine verlässliche und wohnortnahe Versorgung älterer Menschen im Kreis Düren.
Quelle: Caritasverband Düen/Jülich