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Aus dem Verband

Familienpolitischer Trialog vor der Bundestagswahl im Forum M

Das Grundgesetz stellt Familien unter den besonderen Schutz des Staates. Deutschland gibt jährlich etwa 200 Milliarden Euro für familienpolitische Leistungen aus. Es gibt mehr als 160 verschiedene Maßnahmen. Doch wer profitiert von diesen Leistungen?

Immer noch  weisen Familien mit Kindern ein überdurchschnittliches Armutsrisiko auf, von dem vor allem Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern bedroht sind. Familien, die von Armut bedroht oder betroffen sind, sind in der Verwirklichung ihrer Lebenschancen stark eingeschränkt. Diese Einschränkungen betreffen zentrale Lebenslagen wie Wohnen, Arbeit, Bildung und Gesundheit.

Ist mit Familien (k)ein Staat zu machen? Wie können Familien gestärkt werden?  und was muss passieren, damit sie nicht in die Armutsfalle geraten? Diesen Frage wird der Caritasverband für das Bistum Aachen im Gespräch mit Politiker(inne)n und renommierten Fachleuten am Donnerstag, 7. September 2017, 9.30 bis 14 Uhr,  im Forum M in Aachen nachgehen.

Professorin Uta Meier-Gräwe, Leiterin des Lehrstuhls für Wirtschaftslehre des Privathaushalts an der Universität Gießen, wird die Situation von Familien in Deutschland in einem Impulsreferat beleuchten.An Hand von familienpolitischen Positionen der Caritas werden in Trialogrunden die Politikfelder Wohnen, Arbeit, Bildung und Gesundheit diskutiert und auf ihre Wirkung für armutsgefährdete Familien überprüft.

Wer Interesse hat am Thema Familien sollte sich diesen Ternmin schon jetzt vormerken.

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Quelle: Caritasverband für das Bistum Aachen.