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Stand: 02.05.2018

Anmeldefrist:

30. Juli 2018

  • 5. September 2018

    09:00 Uhr - 16:30 Uhr
Familie und Erziehung

Mediensucht und Prävention

Auch Kinder kommen immer früher in den Kontakt mit "neuen Medien" und unternehmen erste Schritte in digitalen Welten. Nach der aktuellen JIM-Studie von 2016 besitzen 95% der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone und verbringen durchschnittlich 200 Minuten täglich im Internet. Vielfach zeigt sich in der Praxis, dass Kinder und Jugendliche Begleitung und Unterstützung benötigen, um die zahlreichen Risiken (Sucht, Schulden, Gewalt u.a.) zu meistern. Im angebotenen Seminar sollen mögliche Gefährdungen aufgegriffen und soll diskutiert werden, etwa welche Regelungen bezüglich der "neuen Medien" gelten sollten, ab welchem Alter Kinder geeignet für die Geräte sind und welche pädagogischen und technischen Schutzmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Auseinandersetzung mit der Thematik geschieht nicht ausschließlich theoretisch, sondern bezieht praktisches Arbeitsmaterial mit ein und wird anhand von eingebrachten Fallbeispielen diskutiert.

Inhaltlich stehen sicherlich folgende Fragestellungen im Vordergrund:

  • Warum sind "neue Medien" für Heranwachsende so bedeutsam?
  • Wie kann den Risiken (Spielsucht, Schulden, Gewalt, Rechtsverletzungen u.a.) pädagogisch begegnet werden?
  • Wie können Kinder und Jugendliche beim Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Medien begleitet werden?
  • Wie kann auf missbräuchliches Verhalten reagiert werden? Ab wann kann von einer Abhängigkeit gesprochen werden?

Zielgruppe

Mitarbeiter/-innen in Einrichtungen und Diensten der stationären und ambulanten Jugendhilfe sowie Familienberatungsstellen

Max. Teilnehmerzahl

18

Kosten

130,00 Euro

Veranstaltungsnummer

18-8.02

Referent(in)

Christoph
Linn



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