Länger hier lebende Zuwanderer

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Die Reduzierung und Aufarbeitung vorhandener Integrationsdefizite bei bereits länger hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund steht im Mittelpunkt der Beratung. Dazu gehört:

  • Förderung der Integrationsbereitschaft;

  • Förderung des Selbsthilfepotenzials;

  • Förderung der sozialen und beruflichen Integration sowie der sprachlichen Kompetenz;

  • Befähigung zur Inanspruchnahme der eigenen Rechte.

Zielgruppen sind alle Migranten, die sich bereits im Land befinden, die nicht unter den Begriff "Neuzuwanderer" im Sinne der Gesetzgebung fallen und deren Integration noch Defizite aufweist bzw. noch nicht abgeschlossen ist, einschließlich Angehörigen der zweiten und dritten Generation.

Zur Zielgruppe gehört ebenfalls die deutsche Bevölkerung, da Integration nicht im Sinne einer "Einbahnstrasse" zu verstehen ist.

Die Zielgruppen im Einzelnen:

  • in Deutschland lebende Ausländer/-innen und deren Familienangehörige;

  • Ausländer/-innen, die über einen auf Dauer angelegten Aufenthaltsstatus verfügen (z.B. Heiratsmigranten, Partner aus binationalen Ehen);

  • anerkannte Flüchtlinge;

  • jüdische Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion;

  • Zuwanderer aus den EU-Staaten;

  • Eingebürgerte und Doppelstaatler;

  • Aussiedler/Vertriebene und deren Angehörige nach dem Bundesvertriebenengesetz.