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Dialog der Kulturen und Religionen |
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ie Fachdienste für Integration und Migration treten ein für ein friedliches, von Akzeptanz und gegenseitigem Respekt getragenes Zusammenleben aller Menschen im Einwanderungsland Deutschland, ein Zusammenleben auf der Basis der Grundwerte unserer Verfassung und der allgemeinen Menschenrechte. Ziel der Arbeit sind:
Die politische Dimension des Verhältnisses zwischen den unterschiedlichen Kulturen/Religionen wird unterschätzt. Immer häufiger ist eine Übertragung politischer Ereignisse außerhalb Deutschlands oder sogar Europas auf Angehörige von Minderheiten in Deutschland zu beobachten, teilweise unabhängig davon, ob die Betroffenen Einheimische oder Ausländer/-innen sind. Muslime in Deutschland/deutsche Muslime werden unreflektiert mit den Zielen und Anschlägen des Islamismus in Verbindung gebracht. Juden in Deutschland/deutsche Juden werden verantwortlich gemacht für die Politik des Staates Israel. Eine Ursache für mangelnden Respekt vor anderen Kulturen und Religionen ist Unkenntnis, aber auch die fehlende Bereitschaft bzw. Fähigkeit, die eigene Kultur/Religion und ihre Wirkung auf andere Menschen zu reflektieren. Bei der religiös-kulturellen Mehrheit aber auch bei der Minderheit bestehen Ängste: auf der einen Seite die Angst vor einer Überfremdung, auf der anderen die vor einer Vereinnahmung. Beide Gruppen sind (gerade) dann nicht bereit, ihr Wertesystem zu überprüfen, wenn der Verlust der eigenen Identität befürchtet wird. Grundlagendokumente
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