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ie Integration von Zuwanderern ist für die Caritas eine der zentralen Herausforderungen für unser Land. Über 14 Millionen Menschen in Deutschland haben ihre Wurzeln in anderen Ländern - unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit. Im Bistum Aachen leben rund 350.000 Zuwanderer: Ausländische Arbeitnehmer, Aussiedler und Flüchtlinge sind die größten Gruppen. Sie bereichern das kommunale Leben durch ihre Wirtschaftskraft, ihre Kultur und ihre andere Lebensweise, die von Gastfreundschaft und Nachbarschaftshilfe geprägt ist. Die Erfolge, aber auch die Probleme bei der Integration von Zuwanderern zeigen sich am deutlichsten vor Ort. Migranten sind doppelt so häufig arbeitslos wie Deutsche, und Kinder aus Zuwandererfamilien sind überproportional in Haupt- und Sonderschulen vertreten. In Stadtteilen können durch Zuwanderung Konflikte entstehen: Kulturelle und sprachliche Barrieren bei Zuwanderern und Einheimischen erschweren die Integration und das gegenseitige Verständnis. Integration ist für die Caritas ein wechselseitiger Prozess zwischen Einheimischen/sozialen Einrichtungen/Behörden und Zuwanderern mit dem Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe am sozialen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben. Damit Integration gelingt, ist Begleitung notwendig. Bei sechs Regional- und Fachverbänden der Caritas im Bistum Aachen gibt es Fachdienste für Integration und Migration (FIM). Am 27. Januar 2006 haben die Geschäftsführer der Träger von Fachdiensten für Integration und Migration der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen und Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders ein gemeinsames Positionspapier zur Integration von Zuwanderern unterschrieben, das die Aufgaben und die Verpflichtung der Fachdienste beschreibt. |
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