Teilhabe für alle
Ausgrenzung und Armut stoppen = Wege in Arbeit schaffen
Stellungnahme der DiAG IDA der Caritas im Bistum Aachen zu den massiven Kürzungen im Bereich der Eingliederung für Langzeitarbeitslose
Aachen. Die Angst geht um in den arbeitsmarktpolitischen Diensten und Einrichtungen der Caritas zwischen Meerbusch und Blankenheim. Das 'Sparpaket' der Bundesregierung bedeutet das Aus für etliche Maßnahmen, die den Langzeitarbeitslosen Teilhabe an Arbeit und Hoffnung auf Integration durch Arbeit gebracht haben. Dies wurde bei einem Krisentreffen der Verantwortlichen der Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit in der Caritas im Bistum Aachen (DiAG IDA) deutlich. Denn bundesweit werden die Eingliederungsleistungen der Träger der Grundsicherung von ca. 25 Prozent Kürzungen betroffen sein. "Als Maßnahmeträger versuchen wir, gerade für Langzeitarbeitslose mit vielfältigen sozialen und gesundheitlichen Problemen die Integration durch Arbeit zu ermöglichen. Aber angesichts der Kürzungen im sozialen Sektor kann man sich auf nichts mehr verlassen und nichts mehr planen", stellt Gerold König vom Vorstand der DiAG IDA fest.
(22.12.2010)
mehr ...
|
|
"Unsozial und kontraproduktiv"
Wohlfahrtsverbände: Bundesrat muss Kürzungen für Langzeitarbeitslose verhindern
Essen. Heftige Kritik an den geplanten Kürzungen für Langzeitarbeitslose hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände (LAG) in NRW geübt. Der Bundesrat solle die Beschlüsse des Bundestages blockieren, forderte der LAG-Vorsitzende Andreas Meiwes. "Maßnahmen zu Eingliederung von Langzeitarbeitslosen zu beschneiden ist nicht nur unsozial, sondern ausgesprochen kontraproduktiv", erklärte Meiwes. Er forderte die NRW-Landesregierung auf, sich im Bundesrat und im anschließenden Vermittlungsverfahren massiv für Korrekturen einzusetzen.
(15.12.2010)
mehr ...
|
|
Abschiedsraum im St.-Augustinus-Krankenhaus eingesegnet
Diakon Martin Schlicht: "Trauerarbeit ist wichtig!"
Düren. Der neu gestaltete Abschiedsraum im St.-Augustinus-Krankenhaus wurde von Pfarrer Günter Gerkowski und Diakon Martin Schlicht eingesegnet. Der Abschiedsraum bietet die Möglichkeit, einen verstorbenen Angehörigen noch einmal zu sehen und würdig Abschied nehmen zu können. Auch Angehörige, die einen weiten Anreiseweg haben und nicht in der Nähe wohnen, können hier noch einmal den Verstorbenen sehen.

Pfarrer Günter Gerkowski und Diakon Martin Schlicht (v. l.) im neu
gestalteten Abschiedsraum
(15.12.2010)
mehr ...
|
|
St.-Elisabeth-Krankenhaus in Jülich schließt sich der Babyschlafsack-Kampagne an
Landesweite Aktion informiert über Vorsorgemaßnahmen gegen plötzlichen Kindstod
Jülich. Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im St.-Elisabeth-Krankenhaus Jülich hat sich der landesweiten 'Babyschlafsack-Kampagne an den Kliniken in Nordrhein-Westfalen' angeschlossen. Sie ist Bestandteil der Landesinitiative 'Gesundheit von Mutter und Kind' im Rahmen des Landespräventionskonzepts Nordrhein-Westfalen. Ziel der Kampagne ist es, Eltern über den plötzlichen Kindstod und vorbeugende Maßnahmen zu informieren. Wichtiges Element ist ein Babyschlafsack, der davor schützt, dass der Kopf des Kindes überdeckt wird - ein Risikomerkmal für den plötzlichen Kindstod. "Neugeborene im St.-Elisabeth-Krankenhaus erhalten ab sofort einen Schlafsack, den die Eltern kostenlos mit nach Hause nehmen dürfen", so Dr. Tamás Pinter, Chefarzt der Abteilung. Zudem bekommen diese Eltern von dem geschulten Personal der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe Informationen zum Thema plötzlicher Kindstod und die Bedeutung von Babyschlafsäcken, einschließlich des Faltblatts 'Sicherer Schlaf für mein Baby', das auch in türkischer, polnischer, englischer und französischer Sprache vorliegt.

Informationen über den 'plötzlichen Kindstod' und einen Schlafsack
für jedes Neugeborene im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Jülich
(14.12.2010)
mehr ...
|
|
Armutsbekämpfung in Europa fängt bei uns an ...
5.000 Unterschriften gegen Armut und Ausgrenzung übergeben
Aachen. "Wenn wir auf die Lebenssituationen der Menschen in unserem Land schauen, müssen wir feststellen, dass Armut und Ausgrenzung auch bei uns in Nordrhein-Westfalen deutlich gewachsen sind. Diese erschreckende Tatsache war für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Diensten und Einrichtungen der Caritas im Bistum Aachen Anlass und Herausforderung, sich an der Unterschriftenaktion 'Zero Poverty - Gemeinsam gegen Armut' aktiv zu beteiligen." Mit diesen Worten begrüßte Burkard Schröders, Diözesancaritasdirektor des Caritasverbandes für das Bistum Aachen, die Gäste zur Übergabe der über 5.000 Unterschriften im Aachener Haus der Caritas.

Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders, Dr.Thomas Becker vom
DCV und MdEP Sabine Verheyen (v. l. n. r.) bei der Übergabe der
Unterschriften (Foto: Heinz Liedgens)
(06.12.2010)
mehr ...
|
|
Umfangreiche caritative Dienste für die Menschen am Ort
Auszeichnung der Caritas-Gruppe St. Dionysius Frelenberg als 'Lebendiger Schatz' durch Generalvikar Manfred von Holtum und Renate Müller
Übach-Palenberg, Frelenberg. Die Caritas-Gruppe der Gemeinde St. Dionysius Frelenberg, Pfarrei St. Petrus, Übach-Palenberg, wurde am Donnerstag, dem 2. Dezember 2010, im Rahmen der Aktion "Lebendige Schätze im Bistum Aachen" ausgezeichnet. Die Ehrung mit Überreichung der Urkunde nahmen Generalvikar Manfred von Holtum und die Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Renate Müller, vor.
(06.12.2010)
mehr ...
|
|
Neue Webseite für Ehrenamtliche
Zum 'Tag des Ehrenamts' in neuer Gestalt und mit neuen Angeboten: www.ehrenamt-caritas.de
Düsseldorf. Pünktlich zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2010 wird die neugestaltete Ehrenamtsseite der Caritas freigeschaltet. Unter www.ehrenamt-caritas.de informiert die Caritas rund um das Ehrenamt.
(06.12.2010)
mehr ...
|
|
Benotung von Pflegeheimen
Bewertungssystematik nicht ausreichend
Aachen. Die Weiterentwicklung der Bewertungssystematik über die Noten der Pflegeheime ist vorerst gescheitert. Für Jürgen Spicher, Fachreferent für Altenhilfe des Caritasverbandes für das Bistum Aachen, war das Scheitern absehbar. Er kommt zu dem Schluss, dass die Verantwortung nicht allein bei den beteiligten Verhandlungspartnern liegt, sondern zum großen Teil beim Gesetzgeber.
(01.12.2010)
mehr ...
|
|
Fleißig und strebsam trotz Hartz IV
Caritas-Magazin Sozialcourage widerlegt Polemik gegen Unterstützungsempfänger
Aachen/Freiburg. Genauso fleißig wie andere Durchschnittsbürger sind die weitaus meisten Bezieher von Arbeitslosengeld II. Sie arbeiten, pflegen, betreuen, lernen und studieren, werden ausgebildet und engagieren sich ehrenamtlich. Erfahrungen der Caritas belegen dies ebenso wie eine Studie der Bundesagentur für Arbeit, berichtet die neue Ausgabe von "Sozialcourage". Das Magazin der Caritas für Ehrenamtliche, Freunde und Mitglieder tritt damit pauschalen Vorurteilen entgegen, die Arbeitslose zum Teil auf Stammtischniveau diskriminieren.
(30.11.2010)
mehr ...
|
|
'Vorübergehend geschlossen'
Droht ein Fachkräftemangel in den Kitas?
Aachen. Unter dieser Fragestellung diskutierten am Freitag, dem 26.11.2010 TrägervertreterInnen, Einrichtungsleitungen und VertreterInnen der Fachöffentlichkeit mit Politik, Schule und Praxis im Eurogress Aachen. Eingeladen hatte der Caritasverband für das Bistum Aachen in Kooperation mit dem Fachverband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK).

Moderatorin Cornelia Bennighoven diskutiert mit der MdL Eva-Maria
Voigt-Küppers, Pfarrer Stephan Gedden, Dr. Ulrike Thies, Dr. Ma-
tthias Schilling und Frank Jansen (von links nach rechts)
Foto: Gerd Schnitzler
(30.11.2010)
mehr ...
|
|
Kinderarmut bis 2015 halbieren
Endspurt für Unterschriften-Aktion gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Aachen. Der Caritasverband für das Bistum Aachen bittet um Unterstützung der europaweiten Unterschriften-Aktion 'zero poverty' (frei übersetzt: keine Armut). Im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung sammelt die Caritas noch bis Ende Dezember in 44 Ländern Stimmen für eine Petition an die europäischen Institutionen. Dafür sind eine Million Unterschriften erforderlich. Mit dieser Petition will Caritas Europa die Politik dazu bringen, sich u.a. konsequenter für die Beseitigung der Kinderarmut einzusetzen. Als Ziel wird die Halbierung der Kinderarmut in Europa bis zum Jahr 2015 benannt. Allein in Deutschland sind zwei Millionen Kinder armutsgefährdet.
(25.11.2010)
mehr ...
|
|
Neuer Vorstand für die Diözesanarbeitsgemeinschaft Alter und Pflege
Aachen. Die Diözesanarbeitsgemeinschaft (DiAG) Alter und Pflege hat einen neuen Vorstand gewählt. Diesem Vorstand gehören Josef Aretz (Heinsberg), Ingrid Dahmen (Aachen), Georg Bronheim (Mönchengladbach), Georg De Brouwer (Krefeld), Ellen Hansen-Dichant (Düren- Jülich), Thomas Kutschke (Mönchengladbach), Marion Peters (Heinsberg), Rudolf Stellmach (Düren-Jüllich), Manfred Vieweg (Aachen) und Ursula Vollenbroich-Vogt (Heinsberg) für die Regionen sowie Dr. Andreas Wittrahm, Herbert Römer und Jürgen Spicher für den Caritasverband für das Bistum Aachen e.V. an.

Der neugewählte Vorstand der DiAG Alter und Pflege
(25.11.2010)
mehr ...
|
|
Spenden 'tut gut'
Adventssammlung von Caritas und Diakonie hat begonnen
Aachen. Es tut gut in doppeltem Sinn. Wenn einem in der Not geholfen wird, aber auch helfen zu können. Unter dem Motto 'Tut gut' haben Diakonie und Caritas am 20. November ihre Adventssammlung begonnen.
(22.11.2010)
mehr ...
|
|
'Lebensräume - Lebensträume'
Perspektivwechsel bei der 'Informationsbörse für Frauen'
Mönchengladbach. Birgit Kaatz, die Geschäftsführerin des SkF Mönchengladbach, und die Gemeindesozialarbeitin Brigitte Oltmanns boten bei der 'Informationsbörse für Frauen' unter anderem das Aktionsspiel 'Leben poor' an, einen Parcours, den man würfelnd durchlebt und der einen aktiven Perspektivwechsel bietet. Das Spiel ist im Rahmen der 'Teilhabeinitiative' des Deutschen Caritasverbandes entwickelt worden und wurde bei der Kooperationsveranstaltung von Mitarbeiterinnen des SkF Mönchengladbach und der Gemeindesozialarbeit eingesetzt. "Wir möchten das breite Thema 'Armut' in seinen verschiedenen Facetten in Mönchengladbach platzieren" wurde Brigitte Oltmanns von der Presse zitiert.
(22.11.2010)
mehr ...
|
|
Psychisch behinderte Mitarbeiter der Caritas Behindertenwerk GmbH zeigen Präsenz im Internet
Eschweiler. Die Caritas Behindertenwerk GmbH (CBW) ist eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen und beschäftigt derzeit in Ihren sechs Werken an fünf Standorten der Städteregion Aachen insgesamt 992 Beschäftigte.
Aufgrund der steigenden Belegungszahlen der psychisch behinderten Menschen im Werk 4 (Standort Weisweiler) wird im Frühjahr 2011 in Kohlscheid ein zusätzlicher Standort eröffnet, der die Grundlage einer weiteren Differenzierung des Beschäftigungsangebotes bietet.
(17.11.2010)
mehr ...
|
|
'Lokaler Teilhabekreis' für Geilenkirchen gegründet
Geilenkirchen. An der konstituierenden Sitzung des 'Lokalen Teilhabekreises' für Geilenkirchen nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bewohner, Klienten und Besucher der Einrichtungen "Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch kranke Menschen Übach-Palenberg, Wohnheim Mutter-Teresa und Betreutes Wohnen des Caritasverbandes, Gangelter Einrichtungen, AHG Therapiezentrum Loherhof und der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle des Kreises Heinsberg teil.
(15.11.2010)
mehr ...
|
|
Martinsgespräch der DiAG IDA
Lesung und Gespräch mit dem Autor Joachim Zelter im Haus der Caritas
Aachen. Es war ein unwirtlicher Novemberabend, an dem die Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (DiAG IDA) zum Martinsgespräch ins Haus der Caritas eingeladen hatte. Vorstandssprecher Gerold König konnte Joachim Zelter aus Tübingen, den Autor des Romans und des Theaterstückes 'SCHULE DER ARBEITSLOSEN', vor einem dem entsprechend 'exklusiven' Zuhörerkreis begrüßen, der - trotz der Unbillen des Wetters - den Weg in das Haus der Caritas gefunden hatte.
(12.11.2010)
mehr ...
|
|
'Aufhören zu Lamentieren – Integration ist faktisch alternativlos'
Freie Wohlfahrtspflege in NRW zur aktuellen Integrationsdebatte
Essen. Vor Integrationspessimismus warnen die Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen. "Lamentieren über Integrationsprobleme führt ja nicht weiter", sagte der Vorsitzende der Landearbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG) Andreas Meiwes am Mittwoch in Essen, "Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Perspektiven für Menschen mit Migrationshintergrund sind die besten Voraussetzungen, um Integrationsprobleme zu überwinden". Die Herausforderungen im Integrationsprozess zu bewältigen sei "nicht nur möglich, sondern faktisch alternativlos", betonte er. "Die Antwort muss eine noch konsequentere Förderung von Integration sein", so der LAG-Vorsitzende.
(12.11.2010)
mehr ...
|
|
Neuer Notfallkrankenwagen für die aachener Einsatzeinheit der Malteser
Aachen. Einen neuen Notfallkrankenwagen konnte Rudolf Henke (MDB) offiziell an die 4. Einsatzeinheit der Malteser in Aachen übergeben. Das Fahrzeug, beschafft durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz, wurde vor zahlreichen Gästen auf dem Domhof eingesegnet; nach der kleinen Feier ging es für die Malteser direkt weiter zum Sanitätsdienst auf dem Tivoli.

Einsegnung des neuen Malteser-Krankenwagens vor dem Dom
(12.11.2010)
mehr ...
|
|
Caritas-Behindertenwerkstatt demnächst in Herzogenrath
Herzogenrath. Die Caritas Behindertenwerk GmbH wird Anfang des kommenden Jahres in der Industriestraße in Herzogenrath-Kohlscheid eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen eröffnen. Die Werkstatt wird künftige Arbeitsstätte für zunächst ca. 45 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen sein. Betreut werden sie von einem Sozialpädagogen und fachkompetenten Betreuern für die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche.

(12.11.2010)
mehr ...
|
|
50 Jahre Beratungsstelle für Kinder, Eltern und Jungedliche der Caritas in Aachen
Aachen. Etwa 26.000 Kinder, Jugendliche und Eltern haben in den vergangenen 50 Jahren die Beratungsdienste der Erziehungsberatungsstelle der Caritas in Aachen in Anspruch genommen. "Also dürfte es viele Aachener Bürger geben, die irgendwann einmal die Schwelle unserer Einrichtung überschritten und Rat gesucht haben", so Paul Glar, seit acht Jahren Leiter der Einrichtung.

Kleine Jubiläumsfeier im Haus der Caritas (Foto: Gerd Schnitzler)
(09.11.2010)
mehr ...
|
|
'Vorübergehend geschlossen!'
Fachtag der Caritas zum ErzieherInnenmangel am 26. November im Aachener Eurogress
Aachen. Am 26. November 2010 veranstaltet der Caritasverband für das Bistum Aachen in Kooperation mit dem Einrichtungsverband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder im Eurogress Aachen einen Fachtag zum Thema 'ErzieherInnenmangel'.

(08.11.2010)
mehr ...
|
|
'Martinsgespräch' der Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (DiAG IDA) am Donnerstag, 11.11.2010 um 18:00 Uhr im Haus der Caritas
Lesung und Gespräch mit dem Autor Joachim Zelter
Aachen. Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Ist 'Entwarnung' angesagt? Wohl kaum. "Denn", so der Autor Joachim Zelter, "die eigentliche Arbeit ist heute nicht mehr die Arbeit selbst, sondern die Suche nach Arbeit" ('Schule der Arbeitslosen', Seite 34). Wer sich den Figuren im Roman 'Schule der Arbeitslosen' stellt, dem gelingt nicht mehr der Rückzug ins schützende Unbeteiligtsein. Arbeitslosigkeit ist zwar kein Schicksal, aber treffen kann sie jeden.
(08.11.2010)
mehr ...
|
|
Banken sollen Schuldnerberatung mitfinanzieren
Wohlfahrtsverbände sehen Schuldnerberatung als Querschnittsaufgabe
Dortmund (LAG Freie Wohlfahrtspflege). Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich vorgenommen, an der Finanzierung der Schuldnerberatung neben den Sparkassen auch die Banken zu beteiligen. Schuldnerberatung diene der 'Systemstabilisierung', sagte Familienministerin Ute Schäfer (SPD) auf einer Tagung 'Familien in Not' der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG) am Mittwoch in Dortmund. Sie wisse, dass dieses Anliegen 'das Bohren dicker Bretter' erfordere, sagte Schäfer, erste Gespräche seien terminiert. Sie erwarte eine Lösung auf mittlere Sicht, "denn auch die Banken wollen zahlungsfähige Kunden haben", betonte die Ministerin. Sie räumte ein, dass die Förderung des Landes pro Fall rückläufig sei. Die Zahl der Fälle allein in der Verbraucherinsolvenzberatung sei in den letzen fünf Jahren von 37.000 auf 49.000 gestiegen; die Schuldnerberatungsfälle stiegen im gleichen Zeitraum von 42.000 auf 46.000.
(03.11.2010)
mehr ...
|
|
IN VIA Aachen e.V. eröffnet ersten gemeinnützigen Nahversorgungsladen im Stadtgebiet
Aachen. Den ersten gemeinnützigen Lebensmittelladen im Stadtgebiet eröffnete jetzt IN VIA Aachen e.V. Im Stadtteil Preuswald macht IN VIA mit diesem Laden ein Nahversorgungsangebot, das auf die Bedürfnisse der Bewohner im Viertel zugeschnitten ist. Dazu gab es vor der Zusammenstellung des Sortiments eine Bürgerbefragung.

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp freut sich mit Gabriele
Jülich, Geschäftsführung IN VIA, Beate Haupt, Vorsitzende IN VIA,
und Marktleiter Marcus Müller (v.l.) über die Eröffnung des gemein-
nützigen Ladens im Aachener Stadtviertel Preuswald.
(Foto: In Via/Dechamps)
(02.11.2010)
mehr ...
|
|
Bischof Mussinghoff feiert Geburtstag
Aachen. Heute, am 29. Oktober 2010, wird Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff 70 Jahre alt.
Der Vorstand und die Mitarbeiterschaft des Caritasverbandes für das Bistum Aachen gratulieren und wünschen für die Zukunft viel Kraft und Gottes Segen.
(29.10.2010)
|
|
Die Caritas im Bistum Aachen trauert um Liesel Katzy
Aachen. Liesel Katzy war der Caritas über Jahrzehnte tief verbunden. Von 2000 bis 2008 war Frau Katzy Mitglied des Vorstandes des Caritasverbandes für das Bistum Aachen. In ihrer langen ehrenamtlichen Tätigkeit hat Liesel Katzy durch ihre verbindliche Art stets die Nähe zu den Fachverbänden der Caritas gewährleistet. Für ihre Verdienste um die Caritas wurde sie 2008 mit der Dankmedaille des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.

Liesel Katzy, bis 2008 Mitglied des Vorstandes des Caritasverban-
des für das Bistum Aachen, ist verstorben
(28.10.2010)
mehr ...
|
|
Gute Noten für den Stromspar-Check
NRW-Umweltminister Remmel lobt 'Bündnis von Klimaschutz und aktiver Sozialpolitik'
Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat das Projekt "Stromspar-Check" der Caritas gelobt. "Klimaschutz und aktive Sozialpolitik gehen hier ein überzeugendes Bündnis ein", sagte Remmel am Mittwoch auf einer Fachtagung "Stromspar-Check" der Caritas in NRW. Klimaschutz sei nämlich nicht nur eine Aufgabe für Besserverdienende, betonte der Minister. Er kündigte ein eigenes Klimaschutzgesetz für NRW nach dem Vorbild von Großbritannien an. Ziel müsse die Reduzierung der CO2-Emissionen um 25 Prozent bis 2020 und von über 80 Prozent bis 2050 sein. 2011 solle der Landtag einen Maßnahmenplan zur Umsetzung der Klimaschutzziele beschließen. Die rot-grüne Regierungskoalition wolle damit im Bereich der Energieeinsparung "Projekte der aufsuchenden Energieberatung unterstützen und weiter ausbauen", sagte Remmel vor Energieberatern der Caritas. Deren Projekt sei "angewandte Sozialpolitik" und diene zugleich der Bewahrung der Schöpfung.
(27.10.2010)
mehr ...
|
|
Caritasverband verabschiedet Maria Schulte-Bisping
Aachen. Nach 21-jähriger Tätigkeit im Caritasverband für das Bistum Aachen verabschiedet sich die Dipl.-Pädagogin Maria Schulte-Bisping aus dem aktiven Berufsleben. "Ihr hohes Fachwissen und ihre sichere Urteilskraft als Expertin im weiten Feld der erzieherischen Hilfen werden dem Caritasverband fehlen" lobte dann auch Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders die verdienstvolle Arbeit der Pädagogin.

Mit den besten Wünschen aus dem aktiven Berufsleben verabschie-
det: Maria Schulte-Bisping (Foto: Schnitzler)
(25.10.2010)
mehr ...
|
|
Caritas Aktion 'Eine Million Sterne' in Krefeld und Düren
Aachen. Am 13. November startet die Caritas wieder Ihre Aktion 'Eine Million Sterne'. In vielen Städten Deutschlands werden Kerzen entzündet und erinnern an Menschen, die in Armut leben - bei uns, in Europa und weltweit.
(25.10.2010)
mehr ...
|
|
100 Tage rot-grüne Landesregierung ist auch für die Caritas im Bistum Aachen Anlass zu einer ersten Zwischenbilanz
Aachen. Mit der Überschrift 'Caritas zur Landtagswahl' und der Forderung 'NRW bleib sozial' hat die Caritas im Bistum Aachen im Frühjahr die Landtagswahl intensiv begleitet. "Inzwischen haben wir den Koalitionsvertrag und auch die Regierungserklärung der neuen Landesregierung analysiert und auch erste Gespräche zu sozialen Themen mit Vertretern der Regierungsfraktionen geführt", betont Burkard Schröders, Diözesancaritasdirektor in Aachen.
(22.10.2010)
mehr ...
|
|
Tarifeinigung bei der Caritas unter Dach und Fach
Arbeitsrechtliche Kommission (AK) stimmt dem Tarifkompromiss auf Bundesebene mehrheitlich zu
Mainz. Nach über einem Jahr schwieriger Verhandlungen haben Dienstgeber- und Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes einem Kompromiss für eine Paketlösung und Vergütungserhöhungen 2010/11 zugestimmt. Die Tarifeinigung sieht neben 2,3 Prozent Entgelterhöhung in mehreren Stufen auch strukturelle Veränderungen vor und verbessert nach der Umsetzung in den Regionen die Einkommens- und Arbeitsbedingungen der über 500.000 Mitarbeiter(innen) der Caritas.
(22.10.2010)
mehr ...
|
|
SkF Düren trauert um langjährige Vorsitzende Maria Steffens
Düren. Der Sozialdienst katholischer Frauen Düren e.V. (SkF) trauert um Maria Steffens, die am 15.10.2010 im Alter von 82 Jahren verstarb. Sie hat den SkF Düren in über 40 Jahren entscheidend geprägt. Von 1980 bis 2007 war sie Vorsitzende des Ortsvereins.

Maria Steffens verstarb am 15.10.2010
(20.10.2010)
mehr ...
|
|
Neues Fortbildungsprogramm des Caritasverbandes für das Bistum Aachen erscheint
Aachen. Das Fortbildungsprogramm 'beraten - bilden - begleiten 2011' des Caritasverbandes für das Bistum Aachen erscheint am 25. Oktober 2010. Das neue Programm bietet Einrichtungen und Diensten der Caritas professionelle Hilfe mit einem erfahrenen Referenten- und Trainer-Team. Mitarbeiter/-innen finden wieder ein vielfältiges Themenspektrum, mit dem die persönliche Entwicklung und berufliche Qualifikation unterstrichen werden. Caritas-Mitarbeiter/-innen im Bistum Aachen tragen so zur Qualität der Freien Wohlfahrtspflege sowie deren Dienste und Einrichtungen wesentlich bei.
(19.10.2010)
mehr ...
|
|
'Martinsgespräch' der DiAG IDA am 11.11.2010 um 18:00 Uhr im Haus der Caritas
Lesung und Gespräch mit dem Autor Joachim Zelter
Aachen. Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Ist 'Entwarnung' angesagt? Wohl kaum. "Denn", so der Autor Joachim Zelter, "die eigentliche Arbeit ist heute nicht mehr die Arbeit selbst, sondern die Suche nach Arbeit" ('Schule der Arbeitslosen', Seite 34). Wer sich den Figuren im Roman 'Schule der Arbeitslosen' stellt, dem gelingt nicht mehr der Rückzug ins schützende Unbeteiligtsein. Arbeitslosigkeit ist zwar kein Schicksal, aber treffen kann sie jeden.

Titelseite des Romans 'Schule der Arbeitslosen' von Joachim Zelter
(18.10.2010)
mehr ...
|
|
17. Oktober ist Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut
Caritas sammelt Unterschriften gegen Armut und Ausgrenzung
Aachen. Im Artikel 20 unseres Grundgesetzes heißt es: "Die Bundesrepublik Deutschland ist ein … sozialer Bundesstaat". Und trotzdem zeigt die Realität, dass die soziale Spaltung wächst und der Riss zwischen Arm und Reich tiefer wird. Die vielfältigen Debatten um das staatlich zu gewährleistende Existenzminimum machen die Aktualität des Themas deutlich. Dabei erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nation bereits 1992 den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut. International und im gesamten Europa ist die Beseitigung der Armut für die Caritas ein Thema mit großer Bedeutung. Deshalb sammeln im Rahmen des 'Europäischen Jahres gegen Armut und Ausgrenzung' Caritasverbände in 44 europäischen Ländern Unterschriften unter dem Motto 'Gemeinsam gegen Armut'.
(15.10.2010)
mehr ...
|
|
'Prämie 84' - Erste Notschlafstelle für Jugendliche in der Region eröffnet
Stolberg. Der Sozialdienst katholischer Frauen hat unter dem Namen 'Prämie 84' - in Anlehnung an die Adresse in der Stolberger Prämienstraße - die erste Notschlafstelle für Jugendliche in der Region eröffnet. Das Angebot wurde auf Bitten der Jugendämter im Alt-Kreis Aachen und in Kooperation mit dem Haus St. Josef in Eschweiler konzipiert.
(15.10.2010)
mehr ...
|
|
"Der eigentliche Skandal ist die Ungerechtigkeit"
Kardinal Rodriguez Maradiaga spricht bei der Delegiertenversammlung der deutschen Caritas
Trier. Kritisch setzt sich Òscar Andrés Kardinal Rodriguez Maradiaga SDB (Honduras) heute vor der Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes (DCV) mit der Verantwortung von Wirtschaft und Politik für die Situation der Armen in der Welt auseinander.
(13.10.2010)
mehr ...
|
|
UN-Tag der Katastrophenvorsorge: Caritas ruft zu stärkerem Engagement auf
Kritik an Kürzungen des Außenministeriums
Freiburg. Angesichts der kontinuierlich steigenden Zahl von Naturkatastrophen fordert Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, das Engagement in der Katastrophenprävention zu verstärken. Die Jahrhundertflut in Pakistan habe die Bedeutung der Vorsorge auf drastische Weise belegt. "Die Zahl der Todesopfer und die Sachschäden wären geringer gewesen, wenn die Katastrophenvorsorge in Pakistan ernster genommen worden wäre", sagte Oliver Müller, Leiter von Caritas international, aus Anlass des UN-Tages der Katastrophenvorsorge, der am 13. Oktober begangen wird.
(12.10.2010)
mehr ...
|
|
Udo Kraft ist neuer Schirmherr der Aktion Lichtblicke
Ehemann von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft unterstützt künftig Hilfsaktion für Kinder in NRW
Oberhausen. Die Hilfsaktion für in Not geratene Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, Aktion Lichtblicke e.V., bekommt namhafte Unterstützung: Ab sofort wird Udo Kraft, Ehegatte der nordrheinwestfälischen Ministerpräsidentin, die Schirmherrschaft für die Spendenaktion übernehmen.

(11.10.2010)
mehr ...
|
|
Auftaktveranstaltung 'Frühe Hilfen' in der Caritas
Aachen. 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bistum Aachen waren der Einladung in die Kurpark-Terrassen gefolgt. Eingeladen hatte der Caritasverband für das Bistum Aachen, um der Fach-Öffentlichkeit das Projekt 'Frühe Hilfen in der Caritas' vorzustellen. Das dreijährige Projekt im Bistum Aachen ist eingebunden in das bundesweite Projekt des Deutschen Caritasverbandes und wurde am 15. Mai 2010 gestartet. In unserem Bistum gibt es sechs Projektstandorte, die das dreijährige Projekt nutzen wollen, um ihre Angebote und Dienste zu 'Frühen Hilfen' aufzubauen oder weiter auszubauen.

Christa Höher Pfeifer (zweite von links) vom Institut für soziale Ar-
beit (Münster) mit den Vertreterinnen aus den Projektstandorten.
(Foto:Gerd Schnitzler)
(11.10.2010)
mehr ...
|
|
Caritas kritisiert Kürzungen bei Maßnahmen für Langzeitarbeitslose
"Soziale Spaltung wird sich vertiefen"
Essen. Heftige Kritik hat die Caritas in NRW an den massiven Kürzungen der Bundesregierung bei den Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sozialgesetzbuch II geübt. "Arbeitsministerin von der Leyen hat die Langzeitarbeitslosen offensichtlich völlig aus dem Blick verloren", sagte Heinz-Josef Kessmann, Sprecher der nordrhein-westfälischen Diözesancaritasdirektoren am Mittwoch in Essen. Die geplanten einschneidenden Kürzungen der Bundesregierung im Bereich der Grundsicherung (SGB II) betreffe überwiegend Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung.
(07.10.2010)
mehr ...
|
|
Caritas besucht Phantasialand mit bedürftigen Familien
Brühler Vergnügungspark bot 'Aktion Phantasia' an
Schleiden. Der Kinder-, Jugend- und Familienunterstützende Dienst (KJFD) des Caritasverbandes für die Region Eifel bietet Hilfe zur Bewältigung des Lebensalltags. Er leistet professionelle Unterstützung und erarbeitet gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen bei Schul- und Erziehungsschwierigkeiten, Partnerschaftsproblemen, finanziellen Nöten, Überlastung im Haushalt und mehr. Die Probleme in den Familien sind vielfältig und nicht immer leicht zu bewältigen; positive Erlebnisse sind für die Familien daher von besonderer Bedeutung. Die Caritas ermöglicht den Hilfesuchenden deshalb einmal im Jahr einen vergnüglichen, kostenlosen Tag im Phantasialand Brühl. Denn der Freizeitpark bietet die sogenannte 'Aktion Phantasia' (ehemals 'Rosa Wochen') für Menschen in schwierigen Lebenssituationen an. Der Caritasverband kümmert sich um die gesamte Organisation.

Ein Tag im Phantasialand für Menschen in schwierigen Lebenssi-
tuationen (Foto: Krömer)
(07.10.2010)
mehr ...
|
|
'NRW braucht Chancen für Kinder'
Caritas fordert politische Anstrengungen für ein kinderfreundliches Land
Düsseldorf. Die Caritas in NRW hat Landesregierung und Landtag aufgefordert, der Politik für Kinder neuen Schub zu verleihen. NRW brauche 'Chancen für Kinder', heißt es in einem Positionspapier der Diözesancaritasverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn. Die Politik solle sich an den UN-Kinderrechten orientieren und für Kinder Bildungschancen und Bedingungen für das Aufwachsen verbessern, heißt es darin.
(06.10.2010)
mehr ...
|
|
IT-Unternehmer machten Freiwillige 'Fit für die Bewerbung!'
Mönchengladbach. 'Engagement macht stark' lautet das Motto der "Woche des bürgerschaftlichen Engagements", in der sich alljährlich im September unterschiedliche Akteure und die Medien bundesweit dem Thema Engagement-Förderung widmen. In Mönchengladbach bildeten das Freiwilligen Zentrum des Caritasverbandes, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), das Medien- und IT-Netzwerk MITMG e. V. und das Jugendförderungswerk Mönchengladbach im Rahmen der Veranstaltung "Fit für die Bewerbung - auch online!" interessierte Ehrenamtliche und Jugendliche weiter.

Die Veranstaltung 'Fit für die Bewerbung, auch online' für Ehren-
amtliche und Jugendliche in Mönchengladbach
(06.10.2010)
mehr ...
|
|
Die Kirche muss an der Seite der Armen und Kranken bleiben
Themenheft der Zeitschrift "Caritas in NRW" zur Neustrukturierung der pastoralen Räume in den Diözesen
Düsseldorf. Eine Neubesinnung der Christen auf ihre soziale Verantwortung im nahen Umfeld fordert der Aachener Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Caritas in NRW (4/2010). Nach der Zusammenlegung oder Auflösung von Pfarrgemeinden zu neuen pastoralen Räumen sei nun ein Übergang zur Tagesordnung zu beobachten, schreibt Schröders. Die Gemeinden in den neuen pastoralen Räumen hätten nun "die Chance auf ein 'Mehr' an gemeinsamer Inspiration von Engagierten und auf bereichernde Beziehungen zu Menschen, die Nöte jenseits des Rasters unseres Wohlfahrtsstaats haben", betont Schröders. Ermutigende Beispiele zeigten, "dass gute karitative Initiativen auch viele Engagierte anziehen und zivilgesellschaftliche Verantwortung konkret umsetzbar machen".
(04.10.2010)
mehr ...
|
|
Regelsätze müssen korrigiert werden
Caritas fordert Debatte zu den Berechnungsgrundlagen
Berlin. Als enttäuschend hat der Deutsche Caritasverband (DCV) den Beschluss des Koalitionsausschusses zur Höhe der Regelsätze bewertet. Zwar sei jeder Rechenschritt nun im Einzelnen ausgewiesen, die Regierung habe jedoch bei der Festsetzung des Regelsatzes für Alleinstehende die bisher gültigen Berechnungsgrundlagen massiv verändert und damit einen gebotenen Anstieg verhindert. Für Einpersonenhaushalte werden jetzt die Ausgaben der untersten 15 Prozent der Haushalte als Referenzgruppe herangezogen. Bisher waren es die untersten 20 Prozent. Auch entspreche es nicht der Lebenswirklichkeit, dass keinerlei Ausgaben für alkoholische Getränke und Tabak erfasst werden. "Diese Ausgabenposition gab Empfängern von Arbeitslosengeld II bisher noch eine gewisse Flexibilität für andere Ausgaben", erklärt Caritas-Generalsekretär Georg Cremer.
(28.09.2010)
mehr ...
|
|
"Wir dürfen diesen Menschen ihre Selbstverantwortung nicht nehmen"
Studiennachmittag des Caritasverbandes für das Bistum Aachen zum Thema Demenz
Aachen. "Demenz - Lebensqualität in Grenzsituationen - eine Herausforderung für die Kirche und ihre Caritas", lautete das Leitmotto eines Studiennachmittags, zu dem der Caritasverband Aachen ins Caritas-Haus eingeladen hatte. Ganz bewusst hatte man als Termin den Welt-Alzheimer-Tag ausgewählt. Als Veranstalter habe man neben der persönlichen Annäherung an dieses Thema und einer Erweiterung des professionellen Horizontes auch ein politisches Signal für diese in der Öffentlichkeit oftmals angstbesetzte Problematik setzen wollen, sagte Dr. Andreas Wittrahm, Leiter des Bereiches Facharbeit und Sozialpolitik im Diözesancaritasverband.

Dr. Andreas Wittrahm im Gespräch mit Prof.Dr. Andeas Kruse
(Foto: Gerd Schnitzler
(24.09.2010)
mehr ...
|
|
21 staatlich anerkannte neue Altenpflegerinnen
Ausbildungszentrum am St. Marien-Hospital gratuliert den erfolgreichen Absolventen
Düren. An der Altenpflegeschule des St. Marien-Hospitals haben 21 AltenpflegeschülerInnen ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und dürfen nun die geschützte Berufsbezeichnung 'Altenpflegerin' bzw. 'Altenpfleger' tragen.

Die neu anerkannten AltenpflegerInnen
(24.09.2010)
mehr ...
|
|
Umgang mit demenziell veränderten Patienten im St. Josef-Krankenhaus Linnich
247 Patienten in 12 Monaten - Vortrag Ende September
Linnich. Immer mehr Menschen erkranken an Demenz. Auch das St. Josef-Krankenhaus in Linnich registriert die steigende Zahl der Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Bereits vor einem Jahr wurden räumliche und personelle Vorbereitungen getroffen, um sich auf die Bedürfnisse dieser Patientengruppe einzustellen. Seit dem wurden im Linnicher Krankenhaus 247 Patienten mit der Nebendiagnose Demenz behandelt und betreut. "Rückblickend bestärkt uns die Zufriedenheit unserer Patienten und deren Angehörigen darin, dass wir mit unseren Aktivitäten für demente Patienten auf dem richtigen Weg sind", so Günter Weingarten (Pflegedirektor) und Marlies Jansen (stellv. Pflegedirektorin).

v.l.n.r.: Monique Rahmen, Sara Reiman, Regina Schopp, Angelika
Koziessa, Birgit Wollscheid, Marisol Da Lanca, Anneliese Bayer
und Rosalia Hahn
(22.09.2010)
mehr ...
|
|
Unterschriften gegen Armut und Ausgrenzung
Die Caritas im Bistum Aachen unterstützt europäische Aktion
Aachen. 2010 ist das Europäische Jahr gegen Armut und Ausgrenzung. In der Europäischen Union als einer der wohlhabensten Weltregionen leben noch immer ca. 80 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Auch in Deutschland sind 15 % der Bevölkerung armutsgefährdet, darunter mehr als 2 Millionen Kinder. Armutsgefährdet sind laut europäischer Definition Menschen, die weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung ihres Landes zur Verfügung haben.

Auch Weihischof Dr. Johannes Bündgens unterstützt die Unter-
schriftenaktion (Foto: Gerd Schnitzler)
(20.09.2010)
mehr ...
|
|
Aktionen zum Caritassonntag
Aachen. Im September feiern die deutschen Katholiken traditionell den Caritas-Sonntag. Im Bistum Aachen findet er am 19. September statt. In Gottesdiensten, Festen und Aktionen machen die Gläubigen deutlich, wofür die Caritas steht: Not sehen und handeln.
(19.09.2010)
mehr ...
|
|
Familiengründung wird zum Armutsrisiko
Krise hinterlässt auch Spuren in der katholischen Schwangerschaftsberatung
Aachen. Im Jahr 2009 stellte die finanzielle Situation bei den insgesamt 4.171 Ratsuchenden in der Schwangerschaftsberatung der acht Rat und Hilfe-Beratungsstellen im Bistum Aachen das am häufigsten genannte Problem dar(74 %). "Dies verwundert nicht, denn Familiengründung kann auf Grund der sich veränderten Einkommens- und Bedarfssituation zu einem Armutsrisiko werden", zitiert Resi Conrads-Mathar, Fachreferentin für Katholische Schwangerschafts-beratung im Caritasverband für das Bistum Aachen, aus dem diözesanen Jahresbericht 2009.
(17.09.2010)
mehr ...
|
|
"Ich möchte mich mit dem ganzen Schatz meiner Lebenserfahrung einbringen."
Wanderausstellung zur Offenen Altenarbeit im Haus der Caritas eröffnet
Aachen. Anlässlich der bundesweiten Jahreskampagne der Caritas 'Experten für`s Leben' hat der runde Tisch Offene Soziale Altenarbeit der Caritas im Bistum Aachen eine Ausstellung organisiert, die im Beisein vieler ehrenamtlicher und hauptamtlicher 'Experten für`s Leben' im Aachener Haus der Caritas eröffnet wurde. Drei Schautafeln und eine Broschüre verdeutlichen exemplarisch das Wirken und die Arbeit der ehrenamtlichen Seniorinnen und Senioren im Rahmen der Offenen Arbeit im Bistum Aachen.

'Experten für`s Leben' vor den Schautafeln
(15.09.2010)
mehr ...
|
|
Vertreterversammlung hat neue Rahmensatzung für die Regionalen Caritasverbände beschlossen
Aachen. Am Samstag, dem 11. September 2010, tagte die Vertreterversammlung, das oberste beschlussfasssende Gremium des Caritasverbandes für das Bistum Aachen e.V., in den Burtscheider Kurparkterrassen. Zu Beginn begrüßte Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, Erster Vorsitzender des Caritasverbandes, ca. 80 ehrenamtlich und hauptberuflich tätige Frauen und Männer der Caritas im Bistum Aachen, die an diesem Herbsttag zusammengekommen waren. Diese zehnte und zugleich außerordentliche Vertreterversammlung war anberaumt worden, um vor allem eine neue Rahmensatzung für die Regionalen Caritasverbände zu beschließen. Die bislang gültige Rahmensatzung stammt aus dem Jahr 1979 und war in verschiedenen Punkten reformbedürftig geworden. Über zwei Jahre hinweg sind deshalb im gesamten Verband die Kernfragen intensiv diskutiert worden und hatten Meinungsbildungsprozesse zu den Themen Struktur der Verbände und Mitgliedschaft stattgefunden. Auch sollte eine neue Rahmensatzung die seit 01.01.2010 veränderten Strukturen der "Kirche am Ort" im Bistum Aachen mit Pfarreien, Gemeinden und Gemeinschaften der Gemeinden mit berücksichtigen.

Vertreterversammlung im Saal der Kurparkterassen in Aachen Burt-
scheid (Foto: Gerd Schnitzler)
(14.09.2010)
mehr ...
|
|
'Peters Marktcafé' in Baesweiler seit vier Jahren beliebter Treffpunkt
Zusammenarbeit zwischen Pastoral und verbandlicher Caritas ist erfolgreich
Baesweiler. Jeden Freitag während des Marktes von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr hat das Pfarrheim St. Petrus in Baesweiler seine Türen geöffnet. Fleißige Ehrenamtler kochen Kaffee und belegen Brötchen, decken die Tische. Manchmal kommen bis zu 120 Besucher. Zu den meist älteren Frauen und Männern gesellen sich auch Mütter mit ihren kleinen Kindern.

Gemütliche Runde in 'Peters Marktkafé'
(14.09.2010)
mehr ...
|
|
Integrationsdebatte muss weiter gehen
Berlin. Aus Anlass der aktuellen Debatte zu Fragen der Integration in Deutschland macht der Präsident des Deutschen Caritasverbandes (DCV), Peter Neher, deutlich: "Bei allem Wissen über Mängel darf nicht übersehen werden, dass die Mehrheit der Menschen mit Migrationshintergrund unauffällig und integriert in Deutschland lebt". Diese Menschen als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft und nicht als problematische Sondergruppe anzuerkennen, sei ein notwendiger Schritt zu mehr Integration.
(13.09.2010)
mehr ...
|
|
Theaterprojekt 'bühnenreif'
DiAG IDA macht Theater mit Arbeitslosen
Aachen/Krefeld. Über die Sommerferien hinweg haben die arbeitsmarktpolitischen Dienste und Einrichtungen der Caritas im Bistum Aachen nach Personen gesucht, die bereit sind, die Geschichte ihrer Arbeitslosigkeit auf die Bühne zu bringen. Wer es satt ist, dass andere - die das wirkliche Leben eines Arbeitslosen nicht beurteilen können - über seine Situation befinden, wer will, dass seine Stimme gehört wird und seine Meinung ankommt und wer bereit ist, Theater zu spielen und neue Erfahrungen zu machen, die oder der ist 'bühnenreif'! Die Phase des Werbens und Suchens geht zu Ende und mit dreißig Akteuren heißt es nun bald "Vorhang auf!": Die Proben können beginnen.

(02.09.2010)
mehr ...
|
|
Offener Brief der Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (DiAG IDA) der Caritas im Bistum Aachen zur 'Bürgerarbeit'
Aachen. "Die eigentliche Arbeit ist heute nicht mehr die Arbeit selbst, sondern die Suche nach Arbeit." Dieser Satz aus dem Roman 'Schule der Arbeitslosen' von Joachim Zelter ist für den Vorstand der DiAG IDA Anlass, über die aktuellen Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik nachzudenken. Die in der DiAG IDA zusammengeschlossenen achtzehn arbeitsmarktpolitischen Dienste und Einrichtungen - mit ihren vielfältigen Projekten und hunderten von Maßnahmeteilnehmern -, engagieren sich seit vielen Jahren für die gesellschaftliche Teilhabe arbeitsloser und von Arbeitslosigkeit bedrohter Menschen.
(31.08.2010)
mehr ...
|
|
DiAG IDA lädt ein
Herbstkonferenz und Mitgliederversammlung am 23. September 2010
Aachen. Aktuell sind achtzehn Dienste und Einrichtungen der Caritas im Bistum Aachen in der Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (DiAG IDA) zusammen geschlossen.
(30.08.2010)
mehr ...
|
|
'Not kennt keinen Kalender'
Sonderkollekte für Pakistan auch im Bistum Aachen
Aachen. Wie alle deutschen Bischöfe ruft auch Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff zu einer Sonderkollekte für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan auf. Diese Kollekte wird am Samstag, den 4. September 2010 und Sonntag, den 5. September 2010 in allen Gottesdiensten gehalten.
(25.08.2010)
mehr ...
|
|
Caritas gegen freiwilligen Zivildienst
Ausbau der Freiwilligendienste erforderlich
Berlin. "Die Überlegungen von Bundesfamilienministerin Schröder, einen bundesweiten freiwilligen Zivildienst einzuführen, haben überrascht" stellt Caritas-Präsident Peter Neher fest. Sollte es zur geplanten Aussetzung des Wehrdienstes und damit verbunden zu einem Ende des Zivildienstes kommen, müssten die bestehenden und seit Jahren bewährten Jugendfreiwilligendienste ausgebaut werden.
(24.08.2010)
mehr ...
|
|
Caritas hilft den Flutopfern in Pakistan
Aachen. Die Überschwemmungen in Pakistan bedrohen mittlerweile Millionen Menschen, deren Häuser und Felder von den Fluten zerstört wurden. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen. 150 Katastrophenhelfer der Caritas Pakistan verteilen Lebensmittel, Trinkwasser, Notzelte und Moskitonetze. Gesundheitsteams der Caritas kümmern sich um Verletzte und behandeln vor allem Kinder. Sie versuchen die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern.
(13.08.2010)
mehr ...
|
|
Ab sofort Onlineberatung für junge Menschen mit Schwierigkeiten in der Berufsfindung
'Mein Plan B'
Aachen. Jugendliche, die nach der Schule nicht wissen wie es weitergeht, können sich unter www.mein-planb.de Beratung holen.
(06.08.2010)
mehr ...
|
|
'Die Caritas wird niemanden abweisen'
Vorbeugende Schuldnerberatung auch für erwerbstätige Menschen am Existenzminimum muss kostenfrei bleiben
Aachen. Die Caritas in NRW hält die Kostenfreiheit in der Schuldnerberatung für Menschen am Existenzminimum weiter für sinnvoll und notwendig. Kritik übte der Verband an einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG - vom 13. Juli) zur Refinanzierung der Schuldnerberatung für Erwerbstätige. Die Richter hatten gegen eine erwerbstätige Frau aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein entschieden, die 2005 die Schuldnerberatung des örtlichen Caritasverbandes in Anspruch genommen hatte. Die 43-Jährige, die am Existenzminimum lebte, weil ihr Lohn gepfändet wurde, muss die Kosten für eine Schuldnerberatung selbst tragen. Sie habe keinen Anspruch auf eine Übernahme der Kosten als einer präventiven Sozialleistung, selbst dann nicht, wenn dadurch der Absturz in die Bedürftigkeit verhindert werde, so die Richter.
(22.07.2010)
mehr ...
|
|
Weltkongress 'Inclusion' in Berlin
Aachener Caritas-Lebenswelten waren dabei
Aachen/Berlin. Sie schnupperten internationales Flair, die zwei Mitarbeiter und acht Klienten des Betreuten Wohnens, als sie im Juni den Weltkongress 'Inclusion' in Berlin besuchten. In erster Linie ging es diesmal bei dem alle vier Jahre stattfindenden Kongress um die UN-Konvention 'Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung'; kurz die Behindertenrechtskonvention.
(22.07.2010)
mehr ...
|
|
Zukunft der Pflegebildung
Die Diözesancaritasverbände in NRW sprechen sich für eine zukunftsorientierte generalistische Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen aus. Die den Diözesancaritasverbänden in NRW angeschlossenen Träger von Pflegeausbildungsstätten wollen weiterhin als Katholische Träger Verantwortung übernehmen und ihren Ausbildungsauftrag erfüllen.
(15.07.2010)
mehr ...
|
|
Kampf gegen die Hitze
Malteser verteilen Wasser an Bedürftige
Aachen. Getreu ihrem Leitsatz 'Hilfe den Bedürftigen' starteten die Malteser aus Aachen am Mittwoch eine große Hilfsaktion in der Aachener Innenstadt: Bei Temperaturen von bis zu 36 °C verteilten Helfer der Malteser Mineralwasser an Obdachlose und andere Bedürftige. Dank der freundlichen Unterstützung der Firma Kaiserbrunnen zogen die Malteser ab 12 Uhr mit insgesamt 112 Kästen Mineralwasser durch die Stadt.
(15.07.2010)
mehr ...
|
|
Synergien, Partnerschaften, Fortbildungen
Bestandsaufnahme und Perspektiven der Familienpflege im Bistum Aachen
Aachen. 32 Teilnahmerinnen und Teilnehmer aus den Regionalen Caritasverbänden trafen sich am 07.07.2010 im Nell-Breuning-Haus, Herzogenrath, zu einem Workshop, um das neue Profil der Caritas-Familienpflege im Bistum Aachen in den Blick zu nehmen.
Die Entwicklungsperspektiven aus Sicht des DiCV, die Theresia Heimes, Fachreferentin Erziehungshilfe und Familienpflege vorstellte, wurden mit großem Interesse diskutiert.

Broschüre 'Familienpflege im Bistum Aachen - Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven'
(13.07.2010)
mehr ...
|
|
'Nachwuchs an Fachkräften sichern!'
Caritas in NRW warnt vor Fachkräftemangel in Sozial- und Gesundheitsberufen
Düsseldorf/Aachen. Gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wohlfahrtsverbänden zur Sicherung der Ausbildung in den Sozial- und Gesundheitsberufen fordert die Caritas in NRW. "Neue tragfähige und finanzierbare Konzepte" seien notwendig, um eine kompetente und fachlich qualifizierte Versorgung in der Pflege auch in Zukunft zu gewährleisten, forderte der Essener Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Caritas in NRW (3/2010). Für die von den Gesundheitsministern bereits beschlossene gemeinsame Pflegeausbildung müssten nun "die Hürden der Finanzierbarkeit, der Bildungsdurchlässigkeit sowie die Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens genommen werden, schreibt Meiwes. Allein in Nordrhein-Westfalen fehlen nach jüngsten Erhebungen in diesem Jahr bis zu 2500 examinierte Pflegekräfte.
(09.07.2010)
mehr ...
|
|
International anerkannte Qualität im St. Josef-Krankenhaus Linnich
Qualitätsnormen DIN EN ISO 9001:2008 UND proCum Cert erfüllt
Linnich. Als sechstem Krankenhaus bundesweit gelang dem Linnicher St. Josef-Krankenhaus die erfolgreiche Zertifizierung sowohl nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 als auch nach dem Maßstab der proCum Cert.

Höchste Qualitätsnormen im St.-Josef-Krankenhaus Linnich: Die
Leitung des Hauses mit Pflegedirektor Günter Weingarten, dem
Kaufmännischen Direktor Jann Habbinga und dem Ärztlichen Direk-
tor Dr. Gerhard Mertes.
(09.07.2010)
mehr ...
|
|
Sicherung von Insolvenzberatung und Verbraucherfinanzbildung gefordert
Offener Brief an Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann
Düsseldorf. Die gemeinnützige Insolvenzberatung zu sichern und die Verbraucherfinanzbildung auszubauen - so lautet der gemeinsame Appell der Freien Wohlfahrtspflege NRW und der Verbraucherzentrale NRW an die Verhandlungsführerinnen von SPD und Bündnis90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann.
(25.06.2010)
mehr ...
|
|
Geschäfte mit der Armut
Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 21. bis zum 25. Juni 2010
Aachen. Zwischen 3 und 4 Millionen Privathaushalte sind in Deutschland überschuldet. Doch trotz der Überschuldung sind die Betroffenen Zielgruppe unseriöser Kreditvermittler und Schuldenregulierer. Diese versprechen, Kredite zu vermitteln, Schulden zu reduzieren, das Verbraucherinsolvenzverfahren durchzuführen - aber am Ende steht nur der eigene Profit im Vordergrund.
(22.06.2010)
mehr ...
|
|
'Die Zukunft der Krankenhäuser ist weiblich'
Aachen. 'Die Zukunft der Krankenhäuser ist weiblich'.Unter dieses Motto stellte die Diözesane Arbeitsgemeinschaft der katholischen Krankenhäuser im Bistum Aachen ihre diesjährige Mitgliederversammlung. Bereits in seiner Begrüßung bestätigte der Vorsitzende Thomas Schellhoff die These und führte aus, Krankenhäuser sind seit jeher Einrichtungen mit einem hohen Frauenanteil. Allein 86 % der Mitarbeiter in der Pflege sind Frauen, Mitarbeiterinnen in der Hauswirtschaft und im ärztlichen Dienst kommen hinzu. Warum geraten aber Frauen gerade jetzt ins Bewusstsein der Verantwortlichen und werden zum Thema einer Mitgliederversammlung?

Mitgliederversammlung in Schloss Krickenbeck: Vorsitzender Tho-
mas Schellhoff u. Thomas Becker, Kliniken Maria Hilf, im Gespräch
(18.06.2010)
mehr ...
|
|
'Schwierige Zeiten überstehen - Caritasarbeit vor Ort erhalten'
Unterstützung und Hilfe für ehrenamtlich Tätige
Heinsberg. "Wäre ja schon gut, wenn Jüngere dazu kämen!" "Möchte 'mal wissen, wie das aussieht, wenn wir nicht mehr da sind!" "Man könnte noch so viel tun in unserer Gemeinde!" "Ich mach schon so viel, mehr geht beim besten Willen nicht!" - Diese Aussagen standen auf vier Plakaten, die in den Ecken im Pfarrzentrum Burg in Hückelhoven hingen. Notiert hatte sie Hermann-Josef Ronkartz, Leiter der Abteilungen Gefährdeten- und Behindertenhilfe und Gemeindedienste des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, um zu verdeutlichen, welche Sorgen die ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeiter derzeit plagen.

Geschäftsführer Gottfried Küppers, die Gemeindesozialarbeiterinnen
Waltraud Kremlitschka, Nicole Abels-Schell und Margrit Hils sowie
Hermann-Josef Ronkartz, Leiter der Abteilungen Gefährdeten- und
Behindertenhilfe und Gemeindedienste, (v. l. n. r.) bei der Auftakt-
veranstaltung 'Schwierige Zeiten überstehen - Caritasarbeit vor Ort
erhalten'
(17.06.2010)
mehr ...
|
|
'Wer hat, dem wird gegeben, wer nichts hat, dem wird genommen!'
Caritas Aachen: Sparpaket der Bundesregierung ist ein Armutszeugnis
Aachen. Schulden sind immer ein Problem. Für Personen, Familien, Unternehmen und auch für den Staat. Wer - gut begründet - Schulden macht, um in die Zukunft zu investieren, muss aufpassen, dass aus den gut kalkulierten Schulden nicht eine unkalkulierbare Überschuldung wird. Für den Staat ist deshalb im Artikel 115 unseres Grundgesetzes die Staatsverschuldung begrenzt.
(14.06.2010)
mehr ...
|
|
Auszeichnung für fleißige Sammler der Marienschule Krefeld
Krefeld. Fleißig für das Müttergenesungswerk gesammelt haben die Mädchen und Jungen der Marienschule in Krefeld. Im vergangenen Jahr erreichten Sie mit den Münzen aus ihren Sammelbüchsen den bundesweit fünften Platz. Ihren Einsatz belohnte das Müttergenesungswerk jetzt mit einer Urkunde und einer Buchspende für die Bibliothek des Gymnasiums.

Die Mädchen und Jungen der Marienschule freuen sich gemeinsam
mit ihrem Rektor Klaus Neuenhofer (r.) und Lehrerin Maria Krause
(2.v.r.) über ihr tolles Sammlungs-Ergebnis für das Müttergene-
sungswerk. Eva Renard (3.v.r.) vom Caritasverband Krefeld überreich-
te den fleißigen Sammlern Urkunde und Buchspende. Foto: Caritas
(14.06.2010)
mehr ...
|
|
Armutsgrenze am Brandenburger Tor
Gemeinsame Aktion des Deutschen Caritasverbandes und der Nationalen Armutskonferenz zum Europäischen Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Berlin. Mit einer Armutsgrenze vor dem Brandenburger Tor wollen der Deutsche Caritasverband (DCV) und die Nationale Armutskonferenz (nak) auf die Situation von benachteiligten Menschen in Deutschland aufmerksam machen. Die Aktion 'Ich will raus aus der Armut ...' startet am 22. Juni 2010 um 14 Uhr am Pariser Platz in Berlin. Dabei beteiligen sich von Armut betroffene Menschen sowie in der sozialen Arbeit haupt- und ehrenamtlich Tätige gleichermaßen. Die nicht von Armut betroffenen Akteure zeigen sich solidarisch und stehen gemeinsam mit armen Menschen hinter einer symbolischen Armutsgrenze.

(11.06.2010)
mehr ...
|
|
'Aachener Familienfeuerwehr' mit einem Stand in der Aachener Fußgängerzone
Aachen. Zum internationalen Tag der Familie organisierte Heidi Baumsteiger vom regionalen Caritasverband Aachen mit den Partnern des Projektes 'Aachener Familienfeuerwehr' einen Stand in der Fußgängerzone, der insbesondere durch ein Feuerwehrauto aus dem Floriansdorf Aachen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zog.

'Familienfeuerwehr' in der Aachener Fußgängerzone (07.06.2010)
(07.06.2010)
mehr ...
|
|
Familienpaten erfolgreich gestartet
Weitere Paten gesucht
Baesweiler. Die Baesweiler Familienpaten kommen bei Familien gut an. So besucht eine Patin einmal in der Woche Familie H. mit drei kleinen Kindern. Sie kümmert sich abwechselnd um eines der Kinder, spielt mit ihnen, liest vor; es wird viel erzählt. Diese Unterstützung ist eine große Entlastung. "Wenn die Patin da ist, habe ich mehr Zeit für die beiden anderen Kinder. Alle haben ein Recht auf Zuwendung, die durch die Patin erleichtert wird", freut sich die junge Mutter.
(07.06.2010)
mehr ...
|
|
Caritas Krefeld eröffnet in Kürze eine neue Tagespflegeeinrichtung
Krefeld. In der Tagespflege Heilig Geist werden am Alten Deutschen Ring 43 - 34 in Krefeld werktags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr 24 Plätze in drei Gruppen auf rund 440 Quadratmetern angeboten. Offiziell wird die Tagespflege Heilig Geist Mitte Juli mit einer Feier eröffnet. Ab dem 07. Juni werden bereits Tagesgäste aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt können auch Schnuppertage zum unverbindlichen Kennenlernen vereinbart werden.

Gemeinsam packen (v.l.) Veronika Aymanns (Leiterin der Caritas- Tagespflege),
Caritas-Geschäftsführer Hans-Georg Liegener und Horst
Huber (Geschäftsführer der Caritasheime Krefeld) einen der ersten
Wohlfühl-Sessel für die neue Caritas-Tagespflege Heilig Geist am
Alten Deutschen Ring aus
(04.06.2010)
mehr ...
|
|
Aktion Lichtblicke e.V. erreicht höchsten Spendenstand seit Bestehen
3,12 Millionen Euro für in Not geratene Kinder und Jugendliche in NRW
Oberhausen. Die 1998 ins Leben gerufene Aktion Lichtblicke e.V. feiert heute ein noch nie da gewesenes Rekord-Spendenergebnis: Bereits vier Monate vor Ende des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 kann sie eine Spendensumme von über 3,12 Millionen Euro verbuchen und übertrifft damit das Gesamtergebnis des vergangenen Geschäftsjahres 2008/2009.

(01.06.2010)
mehr ...
|
|
Die Not in unserer Gemeinde sehen ...
... und handeln.
Düren. Die kirchlichen Einrichtungen in der Dürener Innenstadt und der Caritasverband für die Region Düren - Jülich e.V. verzeichnen einen deutlichen Anstieg von Menschen in sozialen Notlagen. In vielen Fällen reicht eine punktuelle Hilfe nicht aus.
(01.06.2010)
mehr ...
|
|
Caritas begrüßt den eingeschlagenen Weg für den Zivildienst
Dienstzeitverkürzung für Zivildienstleistende auf den parlamentarischen Weg gebracht
Aachen. Am 17.05.2010 hat das Bundeskabinett den Entwurf des Wehrrechtsänderungsgesetzes beschlossen. Damit wird das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet, das zur vereinbarten Dienstzeitverkürzung auf sechs Monate führen soll. Für alle Dienstpflichtigen soll die geplante Dienstzeitverkürzung zum 01.01.2011 in Kraft treten; für Zivildienstleistende, die am 31.12.2010 sechs Monate oder länger im Dienst sind, bedeutet das, dass sie mit Ablauf dieses Tages aus dem Dienst entlassen werden - vorausgesetzt, sie bestehen nicht auf der in der Einberufung verfügten neunmonatigen Dienstzeit.
(31.05.2010)
mehr ...
|
|
Caritas hilft Müttern mit Spendenmitteln
Fast 30 % der Mütter in Kurmaßnahmen des Müttergenesungswerkes haben nur geringes Familieneinkommen
Aachen. Mütter mit geringem Familieneinkommen sind in besonderem Maße Belastungen in ihrem Lebensalltag ausgesetzt. Diese wirken sich oft unmittelbar auf den Gesundheitszustand der Frauen und zunehmend auch der Kinder aus.
(28.05.2010)
mehr ...
|
|
Abenteuer Ehrenamt - das tut Stolberg gut!
Stolberg. Das Freiwilligenzentrum Stolberg ist am Netz! Das Freiwilligenzentrum des Regionalen Caritasverbandes Aachen unter der Leitung von Kathrin Michels hat für Stolberg einen einfachen Weg für ein passendes Engagement jedes Einzelnen konzipiert. Vieles, was das Leben in Stolberg bereichert, liebenswert und sozial macht, ist ohne Unterstützung von Freiwilligen nicht möglich. Jeder kann dazu beitragen: mit seinen Fähigkeiten, der Lebenserfahrung und vor allem mit Zeit!
(28.05.2010)
mehr ...
|
|
Sozialcourage: Gutes Klima für unsere Kinder
Caritas-Magazin setzt sich für umweltgerechtes Handeln ein
Aachen/Freiburg. Leider waren die Bemühungen der Staatschefs bei der Klimakonferenz in Kopenhagen wieder einmal erfolglos. Aber immerhin kann jeder einzelne von uns Ernst machen mit seiner Absicht, den Klimawandel aufzuhalten. Das Magazin "Sozialcourage" gibt in seiner neuen Ausgabe 2/2010 Tipps für umweltgerchtes Denken und Handeln und zeigt, wie sich Einrichtungen der Caritas energiesparend und verantworttungsbewußt auf den Weg gemacht haben.
(26.05.2010)
mehr ...
|
|
Studientag zum Thema 'Rationierung im Gesundheitswesen - eine Anfrage an die Caritas?'
Aachen. Am 19. Mai hatte der Caritasverband für das Bistum Aachen Vertreter der Regionalen Caritasverbände, Fachverbände, Krankenhausvertreter und Verantwortliche in Einrichtungen der Altenhilfe zu einem Studiennachmittag zum Thema "Rationierung im Gesundheitswesen" ins Haus der Caritas eingeladen.

v.l.n.r. Pfarrer Dr. Elmar Nass, Dr. Andreas Wittrahm, Dr. Uwe
Preusker, Dr. Ulrike Kostka, Horst Huber (Foto: Gerd Schnitzler)
(21.05.2010)
mehr ...
|
|
Sommersammlung von Caritas und Diakonie
Aachen. Am Pfingstsamstag, dem 22. Mai, beginnt die diesjährige Sommersammlung von Caritas und Diakonie in NRW. Drei Wochen lang gehen die Sammlerinnen und Sammler in den Pfarrgemeinden von Tür zu Tür, um Spenden für Hilfsbedürftige zu sammeln. "Gutes tun tut gut" lautet das gemeinsame Leitwort zur Sammlung.

(21.05.2010)
mehr ...
|
|
Der 5. Mai ist der europaweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Aachen. Die Behindertenrechtskonvention tritt den Kampf für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen an und soll dafür motivieren, gegen die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung vorzugehen. Dabei richten sich ihre Bestimmungen allerdings zunächst lediglich an die Staaten als Vertragspartner. Die Bestimmungen der Konvention betreffen nicht die Rechtsstellung des Einzelnen; das heißt, sie gibt dem Einzelnen keinen unmittelbaren Rechtsanspruch. Die Vertragsstaaten müssen aber dafür sorgen, ihre Gesetze so auszurichten, dass die in der Konvention aufgenommenen Rechte verwirklicht werden und in nationales Recht übernommen werden.

Bettina Offergeld (l.) übergibt den Vertragstext
(18.05.2010)
mehr ...
|
|
'Hürdenlauf für eine neue Heimat im Alter'
Erster Spatenstich für das Neubauprojekt des Caritasverbandes in Kreuzau
Kreuzau. Acht Spaten, sieben verschiedene Fördertöpfe und eine Menge Einsatz haben dazu beigetragen, dass der Caritasverband für die Region Düren-Jülich e.V. die erste entscheidende Hürde zur Realisierung seines Neubauprojektes in Düren-Kreuzau nehmen konnte. Bei dem in dreijähriger Entwicklungsphase erarbeiteten Projekt, das bis jetzt den Arbeitstitel "Wohnprojekt Friedenau" trägt, handelt es sich um die Entstehung einer völlig neuen Wohnform für Menschen im Alter.

von links: Franz-Josef Rehfisch, Erster Vorsitzender, Lothar Frank,
Geschäftsführer des Caritasverbandes, und Wolfgang Spelthahn,
Landrat Kreis Düren (Foto: Marie-Christine Frank)
(18.05.2010)
mehr ...
|
|
Rationierung im Gesundheitswesen - eine Anfrage an die Caritas?
Studiennachmittag am 19. Mai 2010 - 14.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Caritas, Kapitelstr. 3, Aachen
Aachen. Die Kosten im Gesundheitswesen steigen ständig, und dennoch scheint nicht mehr genug Geld vorhanden, um allen Mitgliedern der Gesellschaft eine gleich gute und umfassende Versorgung zukommen zu lassen. Allerdings wird dieses Dilemma nicht offen diskutiert, und es gibt kaum jemanden, der das System so gut durchschaut, dass er eine fundierte Positionierung vornehmen könnte. Als Caritasverband sehen wir uns in der Pflicht, uns um eine solche Positionierung zu bemühen, und laden deshalb Fachleute ein, uns zunächst zu informieren und Kriterien zur Positionierung anzubieten.
(17.05.2010)
mehr ...
|
|
Einsatz für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Aktion des Wohnheims Mutter Teresa und der Gemeindesozialarbeit in Geilenkirchen
Geilenkirchen. Ein Plakat auf dem Markt in Geilenkirchen fällt auf. Denn Sätze wie "Wir gehören dazu", "Zusammen sind wir stark" und "Es geht nur im Miteinander" stehen in bunter Schrift darauf. Daneben stehen Astrid Werny, Leiterin des Wohnheims Mutter Teresa, Praktikantin Julia Rible vom Wohnheim und Nicole Abels-Schell, Gemeindesozialarbeiterin für Geilenkirchen und Übach-Palenberg, und laden die Passanten dazu ein, ebenfalls zum Stift zu greifen, um das zu malen oder zu schreiben, was ihnen zum Wort Inklusion einfällt. Zuvor informieren sie die Vorbeigehenden an ihrem Infostand über den bundesweiten Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unter dem Motto 'Inklusion - Dabei sein. Von Anfang an', an dem sich das Wohnheim Mutter Teresa und die Gemeindesozialarbeit beteiligen, beide in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Region Heinsberg.

Astrid Werny (2. v. l.), Nicole Abels-Schell (3. v. l.) und Julia Rible
(r.) informierten Passanten über den Aktionstag zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung
(12.05.2010)
mehr ...
|
|
Pflegerische Arbeit am Patientenbett verbessern
Land genehmigt neuen Modellstudiengang 'Pflege' an der KatHO NRW
Aachen. Die Katholische Hochschule NRW hat die beruferechtliche Genehmigung erhalten, landesweit erstmals den dualen Bachelorstudiengang 'Pflege' anzubieten. Dazu hat das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Hochschule den Bewilligungsbescheid überreicht.
(12.05.2010)
mehr ...
|
|
Caritascare startet Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizhelferinnen in Düren
Düren. Im Rahmen des Caritascare Netzwerkes ist der erste gemeinsame Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus gestartet. Geleitet wird die Ausbildung von Dagmar Amthor, Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie und Palliativ Care, Koordinatorin des Ambulanten Caritas Hospizdienstes und Ute Nebel, Dipl.-Sozialarbeiterin/Dipl.-Sozialpädagogin im stationären Hospiz am Lendersdorfer Krankenhaus.

(11.05.2010)
mehr ...
|
|
Die Familienpflege
- der Dienst, der Familien in Krisensituationen unterstützt, befindet sich selbst in der Krise und wird aktiv
Aachen. Die ungeklärte Finanzierung von Hilfeleistungen für Familien in schwer belastenden Lebenssituationen versetzt die Träger in Sorge um die Existenz der Familienpflegedienste.

(11.05.2010)
mehr ...
|
|
Wählen gehen! Damit NRW sozial bleibt!
Caritas zieht Bilanz ihrer 'Initiative zur Landtagswahl'
Aachen: "Caritas, das ist mehr als Pflege, Betreuung und Hilfe in vielen Lebenslagen, Caritas, das ist auch ein politischer Auftrag", meinte Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders vor fast drei Monaten beim Auftakt zur Initiative "Caritas zur Landtagswahl". Wenige Tage vor der wichtigen Landtagswahl in NRW zieht die Caritas nun Bilanz.
(05.05.2010)
mehr ...
|
|
Helfen und Gewinnen
Lotterie der Wohlfahrtsverbände startet am 1. Mai / Einfaches Fundraising-Instrument
Vielen sozialen Einrichtungen fehlt Geld. Da braucht ein Kindergarten ein neues Klettergerüst, das Jugendheim eine Video-Ausrüstung, der Seniorentreff will einen Ausflug machen und, und, und. Doch woher nehmen?, fragen sich Mitarbeiter und Geschäftsführung oft. Die Lotterie „Helfen und Gewinnen“ ist da eine Möglichkeit, sich zusätzliche Finanzmittel zu beschaffen. Lose verkaufen bringt Geld! Der Preis beträgt immer 1 Euro.
(01.05.2010)
mehr ...
|
|
Ein Haus für Schicksbaum
Die Caritas Krefeld engagiert sich für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und für die Vernetzung und Integration der Menschen in Schicksbaum
Krefeld. Seit Planung des Neubaugebiets engagiert sich die Caritas für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, die Vernetzung und Integration der Menschen in Schicksbaum. Dazu arbeiten Gloria Schloeßer und Ursula Wagner in Gremien mit und nehmen an Arbeitskreisen teil. Viele Menschen aus Schicksbaum kennen die beiden seit Jahren persönlich. Für viele "Schicksbaumer" ist es daher ganz selbstverständlich, dass die Caritas Träger eines neu zu schaffenden Bürger- und Begegnungshauses Schicksbaum werden könnte. Der Caritasverband hat ein Konzept für ein Schicks-Baum-Haus vorgelegt und hofft, dieses nun im zweiten Anlauf bei entsprechender Beteiligung der Stadt realisieren zu können.
(01.05.2010)
mehr ...
|
|
Stärkung sozialer Berufe - hier kann Landespolitik viel mehr tun!
Aachen. Die Caritas hatte eingeladen. Die Landtagswahlkandidaten Rolf Einmahl (CDU) und Eva-Maria Voigt-Küppers (SPD) sowie stellvertretend für Elisabeth Paul (Bündnis 90/Die Grünen) Karin Schmitt-Promny waren unter der Moderation von Oskar Knops, Fachreferent im Caritasverband für das Bistum Aachen, engagierte Gesprächspartner zum Thema Fachkräftemangel in sozialen Berufen. Der Ort der Veranstaltung war mit der Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung Maria im Tann bewusst gewählt.

v.l.n.r.: Karin Schmitt-Promny (Bündnis 90/Die Grünen), Rolf Ein-
mahl (CDU), Eva-Maria Voigt-Küppers (SPD), Oskar Knops (Mode-
ration, Caritasverband)
(30.04.2010)
mehr ...
|
|
Betreuung - Zu wenig öffentliche Förderung und Würdigung!
Stolberg. Zu einem Fachgespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Caritas zur Landtagswahl" mit dem Thema "Betreuung - Zu wenig öffentliche Förderung macht fachliche Begleitung ehrenamtlicher BetreuerInnen unmöglich" lud der SKF in die Räume seiner Beratungsstelle in Stolberg ein.

v.l.n.r.: Margit Schmitt (SkF Stolberg, Geschäftsführerin), Axel
Wirtz (MdL, CDU), Stefan Kämmerling (SPD), Horst-Dieter Hei-
denreich (Bündnis 90/Die Grünen), Kurt Victor (FDP), Albert Bor-
chardt (Die Linke)
(29.04.2010)
mehr ...
|
|
Politik trifft soziale Wirklichkeit
Mönchengladbach. Dienstag, der 27.04.2010, 8:00 Uhr - der einladend hergerichtete Frühstücksraum füllt sich. Die Schlange am Büfett wird immer länger. Die Auswahl ist groß, das Angebot reichhaltig.
Kein Hotel - sondern der Volksverein in Mönchengladbach.
Kein Wellness-Programm - sondern eine tagesstrukturierende Maßnahme für arbeitslose Menschen.
An den vollbesetzten Tischgruppen treffen sich Langzeitarbeitslose, Menschen aus Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - und an diesem Tag auch fünf Kandidaten für die Landtagswahl in NRW.
Politik zu Gast in der harten Realität.

Arbeitslosenfrühstück beim Volksverein Mönchengladbach
(29.04.2010)
mehr ...
|
|
Soziale Teilhabe - Prekäre Arbeitsverhältnisse
Düren. Umfänglichen Einblick in die Lebensrealitäten von Menschen am Rande und in den Alltag sozialer bzw. pädagogischer Einrichtungen nahmen fünf Kandidatinnen und Kandidaten der Dürener Wahlkreise. Zum Austausch über die konkreten Erfahrungen und die möglichen politischen Konsequenzen haben Caritas und Fachverbände in der Region Düren eingeladen.

v.l.n.r.: Ulrich Wieser (in Via Düren), Norbert Schoeller (In Via Dü-
ren), Gaby Töws (SkF Düren), Egbert Braks (FDP), Jörn Langefeld
(FDP), Liesel Koschorreck (SPD), Lothar Frank (Caritas), Gudrun
Zentis (Bündnis90 / Die Grünen), Franz-Josef Rehfisch (Caritas),
Wilfried Pallenberg (Caritas)
(29.04.2010)
mehr ...
|
|
Mehr Zeit für Pflege!
Heinsberg. Am 21.04.2010 fand in der Heinsberger Innenstadt und auf dem Marktplatz eine Demonstration des Pflegenetzwerkes 'Starke Partner' statt. Die sieben Kooperationseinrichtungen wollten die Möglichkeit vor der Landtagswahl nutzen und luden die Direktkandidaten und die Bürgermeister des Kreises ein.

Demonstaranten auf dem Marktplatz in Heinsberg
(28.04.2010)
mehr ...
|
|
Arme Kommunen = soziale Probleme?!
Dialogveranstaltung mit der Politik im Haus der Caritas
Aachen. "Beim Umbau des Sozialstaats ist eine zunehmende Individualisierung zu beobachten," stellte Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders zur Eröffnung der Fachtagung zur Vorbereitung auf die Landtagwahl am 09. Mai 2010 fest. Deshalb ist die Gestaltung des Sozialen vor Ort ein wichtiges Diskussionsthema, insbesondere angesichts der Tatsache, dass kaum ein Tag vergeht, an dem in den Medien nicht über die teilweise desaströse Haushaltslage der Kommunen berichtet wird. Die Position der Caritas machte Schröders direkt zum Auftakt deutlich: "Gleichwertige und gute Lebensverhältnisse für alle Bürgerinnen und Bürger müssen das Ziel der Landespolitik in der nächsten Legislaturperiode sein".

v.l.: Prof. Dr. Walter Hanesch (Hochschule Darmstadt), Norbert Bu-
de (Oberbürgermeister Mönchengladbach), Barbara Steffens (Bünd-
nis90 / Die Grünen), Bernd Krückel (CDU), Rolf Schneider (Caritas)
(27.04.2010)
mehr ...
|
|
Caritasverband verabschiedet Margret Distelrath und Helga Breuer
Aachen. Nach knapp 34-jähriger Berufstätigkeit in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes für das Bistum Aachen hat Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders Margret Distelrath mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet. Frau Distelrath tritt am 2. Mai des Jahres in den Ruhestand. In einer Abschiedsfeier im Haus der Caritas würdigte Schröders die langjährige, von allen geschätzte Mitarbeiterin als eine äußerst akzeptierte und engagierte Sachbearbeiterin in ihren jeweiligen Aufgaben. Margret Distelrath war über lange Zeit der Dreh- und Angelpunkt im Verwaltungsbereich für die katholischen Krankenhäuser im Bistum Aachen.
Helga Breuer scheidet leider krankheitsbedingt aus den Diensten der Caritas aus. Sie kam 1987 als Mitarbeiterin der Lohn- und Finanzbuchhaltung zum Caritasverband. Der Diözesancaritasdirektor dankte Helga Breuer für die vielen engagierten Jahre im Haus der Caritas und betonte, dass Frau Breuer wohl liebend gerne bis zum regulären Renteneintritt 2019 gearbeitet hätte, wenn nicht die Krankheit eine andere Prioritätensetzung eingefordert hätte.
Helga Breuer wurde mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet und mit allen guten Wünschen für ihre Gesundheit von Schröders und der gesamten Mitarbeiterschaft verabschiedet.
(26.04.2010)
mehr ...
|
|
"Soziale Politik ermöglicht Teilhabe"
Politisches Frühjahrsfest der Caritas zur Landtagswahl
Dortmund. Die Caritas in NRW hat die politischen Parteien aufgefordert, mehr gegen die zunehmende Ungleichheit der Lebensverhältnisse in Nordrhein-Westfalen zu tun. Auch Menschen, die arm, krank oder ausgegrenzt sind, hätten ein Recht auf selbstbestimmte Teilhabe, hieß es am Sonntag im Westfalenpark in Dortmund auf einem "politischen Frühjahrsfest" der Caritas zur Landtagswahl. Zu gleichwertigen und guten Lebensverhältnissen gehörten landeseinheitliche Kindergartenbeiträge, ein kostenfreies Mittagessen für Kinder in benachteiligten Familien und qualitativ hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote für alle Kinder. Hier sei die Landespolitik besonders gefordert. Die in der Landesverfassung verankerte Lernmittelfreiheit müsse endlich ohne Einschränkung umgesetzt werden, forderte die Caritas.
(26.04.2010)
mehr ...
|
|
Angehende Krankenschwestern sammeln für Haiti
Franziska-Schervier-Schülerinnen mit Spendendosen unterwegs: 500 Euro für Erdbebenopfer!
Stolberg. Gute drei Monate nach dem schweren Erdbeben in Haiti gedenken immer noch viele trauernde Angehörige der über 200.000 Opfer der schlimmen Naturkatastrophe. Durch die Unterstützung vieler hilfsbereiter Organisationen gehen die Aufbauarbeiten voran, doch es braucht noch viel Zeit, bis diese schöne Insel ihren eigentlichen Glanz wieder preisgeben kann. Bis dahin muss noch sehr viel Geld fließen. Nach der ersten Nothilfe hat die Caritas damit begonnen, mittel- und langfristige Perspektiven für das Leben nach der Katastrophe zu entwickeln.

Ein Beitrag zur Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti: Mit Spenden-
dosen waren sechs Schülerinnen der Franziska-Schervier-Schule ei-
nen Tag lang unterwegs. (Foto: Gerd Schnitzler)
(26.04.2010)
mehr ...
|
|
'Experten fürs Leben treffen Experten für Politik'
Wir werden älter - auch in NRW!
Aachen. Zum Thema 'Altwerden in Aachen und in NRW' fand am Dienstag, dem 20.04.2010, eine weitere Dialogveranstaltung mit Lokalpolitikern diesmal als Kooperation von Diözesancaritasverband und Seniorenzentrum Lourdesheim statt.

v.l.n.r.: Jürgen Spicher (Moderation, Caritasverband), Elisabeth Paul
(Bündnis90 / Die Grünen), Rolf Einmahl (CDU), Aaximilian Slawins- ki (FDP), Claudia Walther (SPD) und Karl Schultheis (SPD) (Foto: Gerd Schnitzler)
(21.04.2010)
mehr ...
|
|
Wohlfahrtsverbände: Sozialpolitik entscheidet die Wahl
Sozialpolitische Fragen und die Antworten der Parteien im Internet unter 'www.nrw-bleib-sozial.de'
Düsseldorf. Die Auseinandersetzung über den richtigen Weg in der Sozialpolitik halten die Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen für wahlentscheidend bei der Landtagswahl am 9. Mai. „Gleichwertige und gute Lebensverhältnisse für alle Bürgerinnen und Bürger müssen das Ziel der Politik in der nächsten Legislaturperiode sein“ forderte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) Andreas Meiwes am Dienstag in Düsseldorf.
(20.04.2010)
mehr ...
|
|
Caritas zur Landtagswahl
Alt werden in Viersen
Dülken. Wohnen, Pflege, soziale Begleitung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Sicherheit, Kultur und Bildung, all diese Indikatoren für das Altwerden waren Gegenstand einer angeregten Diskussion mit der Politik am 19.04.2010 in Dülken.

v.l.n.r.: Moderator Jürgen Spicher (Caritas), Franz Lohbusch (Kan-
didat Die Linke), Monika Ruff-Händelkes (MDL, SPD), Stefan Fei-
ter (Kandidat FDP), Martina Massen (Kandidatin Bündnis90 / Die
Grünen), Dr. Stefan Berger (MDL, CDU) (Foto: Gerd Schnitzler)
(20.04.2010)
mehr ...
|
|
Mehr Zeit für Pflege!
Forderung des Pflegenetzwerks 'Starke Partner im Kreis Heinsberg'
Heinsberg. Zu einer Protestveranstaltung hat im Rahmen des Wahlkampfes das Pflegenetzwerk 'Starke Partner im Kreis Heinsberg' zum 21. April um 14:00 Uhr auf dem Heinsberger Marktplatz aufgerufen.
(20.04.2010)
mehr ...
|
|
Mehr Zeit für Pflege!
Forderung des Pflegenetzwerks 'Starke Partner im Kreis Heinsberg'
Heinsberg. Zu einer Protestveranstaltung hat im Rahmen des Wahlkampfes das Pflegenetzwerk 'Starke Partner im Kreis Heinsberg' zum 21. April um 14:00 Uhr auf dem Heinsberger Marktplatz aufgerufen.
(20.04.2010)
mehr ...
|
|
Müttergenesung - ein wichtiger Baustein im Netz der Frühen Hilfen für Familien
Caritas kritisiert vermehrte Ablehnung von Mutter-Kind-Kurmaßnahmen
Aachen. Die Caritas-Kurberatung ist ein wichtiger Baustein im Netz der Frühen Hilfen für Kinder und Familien. Sie vermittelt in stationäre Vorsorge- und Reha-Maßnahmen der Müttergenesungskliniken mit medizinischen, physio- und psychotherapeutischen Anwendungen und ermöglicht belasteten Familien so frühen Zugang zu effektiven Hilfen.
(20.04.2010)
mehr ...
|
|
Arme Kommunen = soziale Probleme?!
Dialogtagung zur Landtagswahl
Aachen. Der Caritasverband für das Bistum Aachen lädt im Rahmen der Initiative zur Landtagswahl zum Thema "Arme Kommunen = soziale Probleme?" zu einer Dialogveranstaltung ein. Die aktuelle Diskussion macht deutlich, dass die finanziellen Handlungsspielräume der Kommunen immer enger werden. Gleichzeitig werden sie durch fortschreitende Kommunalisierung immer mehr gefordert, sozialstaatliches Handeln sicherzustellen.
(19.04.2010)
mehr ...
|
|
'Caritas zur Landtagswahl - Menschen mit Behinderung im Alter und soziale Teilhabe'
Eschweiler. Menschen mit Behinderung haben nach dem zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) ein lebenslanges Recht auf Leistungen der Eingliederungshilfe. Dabei soll ihnen mit dem durch im neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX) festgelegte Wunsch- und Wahlrecht die Gelegenheit gegeben werden, ein Selbstbestimmtes Leben zu führen mit dem Ziel, an allen sozialen, rechtlichen und materiellen Ressourcen der Gesellschaft teilhaben zu können.

v. r. n. l.: Stefan Kämmerling (SPD), Nicole-Susanne Weiden-Luffy
(Landschaftsvers. Rheinland), Axel Wirtz (CDU), Bettina Herlitzius
(Bündnis90 / Die Grünen), Kurt Victor (FDP) und Alice Teeuven (Caritas Lebenswelten) (Foto: Gerd Schnitzler)
(15.04.2010)
mehr ...
|
|
'Caritascare'-Beratungstelefon ab sofort erreichbar
Hospiz- und Palliativ-Beratungstelefon bietet 24 Stunden täglich Hilfe und Beratung für Betroffene
Düren. Der Caritasverband für die Region Düren-Jülich e.V. und die Caritas Trägergesellschaft West haben im Rahmen ihres gemeinsamen Hospiz- und Palliativnetzwerkes 'Caritascare' in einem ersten Schritt das 'Caritascare'-Beratungstelefon für die Bevölkerung des Kreises Düren eingerichtet. Ab sofort sind unter der Telefonnummer 02421/599-807 Pflegefachkräfte und Dipl.-Sozialarbeiterinnen mit der Palliative Care Weiterbildung 24 Stunden täglich zu erreichen. So können Betroffene sowie deren Angehörige jederzeit kompetent zu unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten beraten sowie notwendige Hilfen rasch vermittelt werden.
(13.04.2010)
mehr ...
|
|
Damit alte Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen und kirchlichen Leben teilhaben können
Aachen. Auf seiner Frühjahrstagung 2010 hat sich der Altenrat des Katholischen Altenwerks Bistum Aachen mit dem Thema beschäftigt "Wenn das Leben im Alter beschwerlich wird ..." und dabei Hinweise zum Umgang mit alten Menschen mit Behinderungen besprochen und verabschiedet. Die Hinweise richten sich an alle, die im öffentlichen und kirchlichen Bereich für den barrierefreien Zugang von Menschen mit Behinderungen verantwortlich sind. Sie zeigen Wege auf, wie Pfarreien, Kommunen, Bildungs- und andere Veranstalter und Institutionen alten Menschen trotz Hörschädigung, Seh- oder Gehbehinderung weiterhin die volle Teilnahme am gesellschaftlichen und kirchlichen Leben ermöglichen können.

(08.04.2010)
|
|
Selbstbestimmtes und Selbstverantwortliches Leben im Alter
Dank an alle ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter/innen für ihr Engagement
Aachen. Am 7. April wird der "Nationale Tag der älteren Generation" begangen. Die Aachener Begegnungsstätten für Senioren machen aus diesem Grund auf ihr vielfältiges Angebot aufmerksam. In den fünf Begegnungszentren, 18 Altentagesstätten und 54 Altentreffs bestehen Begegnungsmöglichkeiten vielfältigster Art. Dort werden attraktive und tolle Aktivitäten organisiert oder man kann sich mit seinen Interessen und Talenten selbst einbringen. Diese Angebote sind wohnortnah und im jeweiligen Stadtviertel erreichbar.
(06.04.2010)
|
|
249.000 Euro Spenden für Haiti
Stolzes Ergebnis im Bistum Aachen
Aachen. Die Sonderkollekte für Haiti des Aachener Bischofs Heinrich Mussinghoff ergab bisher insgesamt 249.000 Euro. Mit den Spenden aus dem Bistum Aachen werden die Hilfsmaßnahmen von Caritas international für die Überlebenden des schweren Erdbebens vom 12. Januar unterstützt.

Haiti braucht Hilfe
(01.04.2010)
|
|
Hilfsaktion Lichtblicke knackt 3-Million-Euro-Grenze
Aktion Lichtblicke e.V. mit Rekord-Spendenstand
Oberhausen. Wenige Tage vor Ostern haben die vielen Spender der Hilfsaktion Lichtblicke ein wunderbares Überraschungs-Ei ins Nest gelegt. Erstmalig in der Geschichte der Aktion Lichtblicke e.V. konnte die 3-Millionen-Euro-Grenze so früh in der Spendensaison überschritten werden. In der letzten Saison, als erstmalig diese Marke erreicht wurde, war es Mitte Juli. Im Stichtagsvergleich zu 2009 verzeichnet Lichtblicke ein Spenden-Plus von rund 250.000 Euro.
(26.03.2010)
|
|
Geschafft: Neun Euro Pflege-Mindestlohn
Die Arbeitsrechtliche Kommission (AK) der Caritas begrüßt die Einigung auf einen Mindestlohn in der Altenpflege
Berlin. Die erzielte Einigung in der Pflegekommission für einen Mindestlohn in der Altenpflege ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Pflegekommission empfiehlt einen Mindestlohn für Pflegekräfte in der Grundpflege in Höhe von 9 Euro (West) und 8 Euro (Ost), der in drei Stufen erreicht wird. Diesen Mindestlohn muss das Bundeskabinett jetzt noch umsetzen.
(25.03.2010)
|
|
Wider den Ausverkauf des Sozialen
Fachtagung an der KatHO NRW in Aachen
Aachen. "Soziale Dienste brauchen öffentliche Verantwortung" - unter dieser Forderung lud die Katholische Hochschule NRW Aachen (KatHO) zu einer Fachtagung ein. In Zusammenarbeit mit Caritas und Generalvikariat im Bistum Aachen begrüßte KatHO-Dekanin Prof. Dr. Marianne Genenger-Stricker zahlreiche Fachkräfte aus Sozial- und Gemeindediensten, die sich im Rahmen von Vorträgen und Workshops über aktuelle Positionen und Entwicklungen austauschten. Den Abschluss bildete eine kontrovers wie spannend geführte Podiumsdiskussion unter Leitung von Pastoraltheologe Dr. Manfred Körber (Bistum Aachen).

Eine spannende und teils kontroverse Diskussion führten Politologin
Dr. Cornelia Heintze, Gewerkschaftssekretär Dr. Norbert Reuter,
KatHO-Dekanin Prof. Marianne Genenger-Stricker, Dr. Manfred Kör-
ber (Bistum Aachen) und Theologe Prof. Matthias Möhring-Hesse
(v.l.). (Foto: KatHO / Kugelmeier)
(23.03.2010)
|
|
'Der Kitt der Gesellschaft - das bürgerschaftliche Engagement'
Heinsberg. Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Diözesanen Initiative "Caritas zur Landtagswahl fand am 17. März 2010 im Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum in Heinsberg statt. In Talkrunden diskutierten Politiker und Politikerinnen die Bedeutung und den Stellenwert des bürgerschaftlichen Engagements.

v.l.n.r. Rene Stegemann (FDP), Dr. Alfred Etheber Caritas, Elsbeth
Kueppers-Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Michael Schreiner
(Die LINKE) (Foto: Gerd Schnitzler)

v.l.n.r. Ulla Meurer MDL SPD und Bernd Krückel MDB CDU disku-
tieren engagiert Fragen des bürgerschaftlichen Engagements (Foto: Gerd Schnitzler)
(19.03.2010)
|
|
'FamilienVIEbel'
Viersener Wegweiser mit neuen Möglichkeiten für Familien, Senioren und Migranten
Viersen. "Dieses Werk war in der Kreisstadt längst überfällig und ist ein Ergebnis konzentrierter gemeinsamer Arbeit" sagte Bürgermeister Günter Thönnessen bei der öffentlichen Vorstellung der "VIEbel" im Stadthaus Viersen.

So sieht sie aus, die 'FamilienVIEbel', die in Viersen vorgestellt wurde
(18.03.2010)
|
|
Wohlfahrtsverbände fordern: 'Armen eine Stimme geben'
Zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
Essen. In der Debatte um Hartz IV und Armut in Deutschland müssen endlich auch die Betroffenen gehört und ernst genommen werden. Das forderte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) Andreas Meiwes zum NRW-Auftakt des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. "Menschen, die Arbeitslosengeld II erhalten, wollen als Menschen mit Rechten gesehen werden, nicht als Schmarotzer", betonte Meiwes. Viele der 500.000 Haupt- und Ehrenamtlichen, die in den Diensten und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in NRW arbeiten, seien Tag für Tag in unterschiedlichster Form mit Armut konfrontiert. "Wir setzen uns dafür ein, dass arme Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten Gehör finden", sagte Meiwes. "Armen eine Stimme geben" sei ein zentrales Anliegen der Freien Wohlfahrtspflege in NRW.
(15.03.2010)
|
|
Landtagskandidaten informieren sich über Schuldner- und Insolvenzberatung
Krefeld. Keine Frage, es muss mehr für die Schuldner- und Insolvenzberatung getan werden, so das Fazit des CDU-Landtagsabgeordneten Peter Kaiser und der SPD-Lantagskandidatin Ina Spanier-Oppermann. In einem fast zweistündigen Gespräch mit Erhard Beckers, Geschäftsführer des Krefelder SKM, und Schuldnerberaterin Christina Glaser sowie Vertretern der Caritas informierten sich die beiden Politiker über die Problematik und die Nöte der Mitarbeiter.
(10.03.2010)
|
|
Sicherheitstechnik kann Medienkompetenz von Eltern nicht ersetzen
Freiwilligenzentrum Mönchengladbach als Mittler zwischen Unternehmen und Non Profit Organisationen
Mönchengladbach. Im Caritas-Montessori-Haus in Mönchengladbach fand eine Infoveranstaltung für Eltern und Interessierte zum Thema 'Kinder und Internet - Risiko und Chance' statt. Diese Veranstaltung bildete den Auftakt für verschiedene soziale Projekte, die auf Initiative des Medien- und IT-Netzwerks MITMG e.V. gemeinsam mit dem Freiwilligenzentrum geplant sind. Möglich ist das durch 'Corporate Volunteering', eine moderne Form der Übernahme sozialer Verantwortung durch Unternehmen und ihre Mitarbeiter/ -innen, das sich in diesem Fall in dem ehrenamtlichen Einsatz der Referenten zeigte, so dass die Veranstaltung kostenlos angeboten werden konnte.

Auf reges Interesse stieß das Thema 'Kinder und Internet' im Ca-
ritas-Montessori-Haus, die durch den ehrenamtlichen Einsatz der
Referenten Stefan Steinhäuser und Jens Eich vom Medien- und IT-
Netzwerk MITMG e.V. möglich wurde
(08.03.2010)
|
|
Seniorenresidenz Hanseanum bietet Kunst-Stipendium an
Offenes Atelier für neue Art der Kunstbegegnug
Krefeld. Die Seniorenresidenz Hanseanum in Krefeld hat gemeinsam mit der Freien Akademie Rhein / Ruhr ein außergewöhnliches Kunst-Projekt ins Leben gerufen. Neben einem Stipendiumsbetrag stellt die Seniorenresidenz Hanseanum kostenfrei eine Wohnung als Atelier zur Verfügung.
(05.03.2010)
|
|
Pflegezeit für Angehörige liegt in der Verantwortung aller und ist gesamtgesellschaftlich zu schultern
Aachen. Der demografische Wandel und die zu erwartende Kostenexplosion im Pflegesektor verlangen nach neuen Wegen in der Unterstützung pflegender Angehöriger - dem immer noch wichtigsten "Pflegedienst" der Nation. Deshalb begrüßt der Caritasverband für das Bistum Aachen den Vorschlag der Familienministerien Schröder zur Pflegezeit als einen längst fälligen weiteren Schritt in die richtige Richtung.
(04.03.2010)
|
|
Hohe Gäste aus Kolumbien besuchen die Caritas
Aachen. Der Vorsitzende der Kolumbianischen Bischofskonferenz Erzbischof Ruben Salazar und der Nationaldirektor für Sozialpastoral und Caritas für Kolumbien, Monsignore Hektor Fabiao, besuchen den Caritasverband für das Bistum Aachen.

von links nach rechts: Msgr. Hektor Fabiao, Diözesancaritasdirek-
tor Burkard Schröders, Erzbischof Ruben Salazar, Dr. Alfred Ethe- ber (Foto: Gerd Schnitzler)
(24.02.2010)
|
|
Der Umbau des Sozialstaates und die Freie Wohlfahrtspflege
Tagung im Aachener Haus der Caritas mit Prof. Dr. Stefan Sell
Aachen. Der Saal im Aachener Haus der Caritas war voll besetzt, als Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders zum Thema "Der Umbau des Sozialstaates und die Freie Wohlfahrtspflege: Treiber oder Getriebene" den Referenten Prof. Dr. Stefan Sell begrüßte. Angesichts der Tatsache, dass Prof. Sell in den letzten Wochen in zahlreichen Medien zu den aktuellen Debatten um den Sozialstaat Stellung genommen hatte, meinte Schröders: "Sie sind engagiert in Forschung und Lehre, als Volkswirtschaftler und Sozialwissenschaftler zugleich und zuletzt auch öffentlicher Kritiker und Mahner unterwegs, wenn soziale Schieflagen und Ungerechtigkeiten erkennbar sind, die den gesellschaftlichen Konsens und Frieden gefährden können".

Prof. Dr. Stefan Sell prangert im Haus der Caritas engagiert sozia- le Schieflagen in unserer Gesellschaft an (Foto: Gerd Schnitzler)
(22.02.2010)
|
|
'Mitarbeiter befähigen, damit Familien und deren Kinder teilhaben können'
Mönchengladbach. Die Gemeindesozialarbeit des regionalen Caritasverbandes Mönchengladbach arbeitet in enger Kooperation mit der Hochschule Niederrhein - Fachbereich Oecotrophologie. Für zwei Jahre förderte das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen die Hochschule Niederrhein beauftragt wurde, systematische Ansätze zur Beratung und Unterstützung in den Familienzentren zu initiieren. Das konzipierte Projekt umfasst auch eine Fortbildungsreihe zum Bereich "Finanzkompetenzen in Familienzentren NRW - Offen gesprochen über Geld". Hier werden Ideen und Maßnahmen entwickelt um den Familien Finanzwissen zu vermitteln und finanzielle Zusammenhänge transparent zu machen.
(17.02.2010)
|
|
SGB-II- Regelsätze sind verfassungswidrig
AAachen. Die seit 2005 geltenden SGB-II-Regelsätze für Erwachsene und Kinder verstoßen gegen das Grundgesetz. Dieses Urteil wurde am heutigen Vormittag vom Bundesverfassungsgericht verkündet. In der Pressemitteilung des BVG heißt es: "... der Gesetzgeber (hat) alle existenznotwendigen Aufwendungen folgerichtig in einem transparenten und sachgerechten Verfahren nach dem tatsächlichen Bedarf, also realitätsgerecht, zu bemessen." Die Verfassungswidrigkeit der Regelsätze ist gegeben, denn "die Regelleistung von 345,- Euro ist nicht in verfassungsgemäßer Weise ermittelt worden, weil von den Strukturprinzipien des Statistikmodells ohne sachliche Rechtfertigung abgewichen worden ist." - Das BVG führt hier an, dass die prozentualen Abschläge bei einzelnen Ausgabepositionen (z. B. 15 % beim Strom) ohne empirischen Beleg und die die Nichtberücksichtigung von Bildungsausgaben ohne Begründung erfolgten. Zusätzlich wird die Koppelung der Fortschreibung der Regelsätze an die Entwicklung des aktuellen Rentenwertes als "sachwidriger Maßstabswechsel" bezeichnet.
(09.02.2010)
|
|
Feier zur Namensgebung des Aegidiushauses in Blankenheim Waldorf
Blankenheim. Das Aegidiushaus in Blankenheim Waldorf ist ein gerontopsychiatrisches Wohn- und Pflegeheim in der Trägerschaft der Kath. Altenhilfe GmbH. Seit 40 Jahren ist das Haus im ländlichen Eifeldorf, bisher im Privatbesitz der Familie Hildwein, ein selbstverständlicher Bestandteil der dörflichen Umgebung. Am 01. Januar 2009 ist die Einrichtung in die Trägerschaft der Rheinischen Katholischen Altenhilfe GmbH übergegangen.

Am Tag der Namensgebungsfeier vor dem Aegidiushaus v.l.n.r:.
Pfarrer Hans-Peter Meuser, der Geschäftsführer des Rheini-
schen Vereins Gerold König, Einrichtungsleiterin Dorothee Esser,
Blankenheims Bürgermeister Rolf Hoffmann und vom Vorstand des
Rheinischen Vereins Prof. Peter Boskamp (Foto: Gerd Schnitzler)
(09.02.2010)
|
|
Caritascare richtet Beratungstelefon ein
Caritasverband Düren-Jülich und Caritas Trägergesellschaft West stellen erstmals gemeinsames Netzwerk vor
Düren. "Ein integratives Versorgungszentrum zur flächendeckenden Umsetzung der ambulanten und stationären palliativmedizinischen und palliativpflegerischen Versorgung im Kreis Düren ist unser gemeinsames Ziel", erklärt Ursula Seeger, Projektkoordinatorin, die zunächst sperrig klingende Absicht der Zusammenarbeit von Caritas Trägergesellschaft West und Caritasverband für die Region Düren-Jülich e.V. Dass es sich dabei aber um eine sehr wichtige Einrichtung handelt, wird klar, wenn man bedenkt, dass die Zahl älterer und alter Menschen in unserer Gesellschaft weiterhin zunehmen wird.

v.l.n.r.: Ute Nebel (stationäres Hospiz), Lothar Frank (Caritasver-
band Düren-Jülich e.V.), Ursula Seeger (St. Augustinus Kranken-
haus), Gábor Szük (ctw), Ulrike Sievers (Caritasverband Düren-Jü- lich e.V.) und Franz-Josef Rehfisch (Caritasverband Düren-Jülich e.V.) stellten das gemeinsame Netzwerk vor
(04.02.2010)
|
|
Caritas: Schulnoten zur Versorgungs- und Lebensqualität im Altenheim sind trügerisch
Aachen. Seit November 2009 werden die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen der Altenheime veröffentlicht und man tut dieses unter Zuhilfenahme der bekannten Schulnoten von eins bis fünf. Ziel ist, einem Interessenten Transparenz für die Auswahl eines Altenheimes anzubieten.
(03.02.2010)
|
|
Wohlfahrtsverbände heizen den Wahlkampf an
"NRW bleib sozial – nachgefragt": 40 Fragen an die politischen Parteien in NRW
Essen. Die Wohlfahrtsverbände heizen den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen an. 40 sozialpolitische Fragen hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände (LAG FW) an politische Parteien in Nordrhein-Westfalen geschickt mit der Bitte Antworten zu geben und Lösungen für „ausgewählte und aktuell besonders dringliche Handlungsbedarfe“ zu skizzieren. Es müsse oberstes Ziel verantwortlicher Politik bleiben, den Menschen in diesem Land gleiche und gerechte Lebenschancen zu bieten“, sagte der LAG-Vorsitzende Andreas Meiwes in Essen.
(03.02.2010)
|
|
Zwei silberne Dienstjubiläen im Diözesancaritasverband
Aachen. Mit dem silbernen Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes ehrte Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders in Gegenwart der gesamten Mitarbeiterschaft Elisabeth Trebbels und Virginia Bertels für ihre 25-jährige Tätigkeit im Bereich der Caritas.

Elisabeth Trebbels (links) und Virginia Bertels (rechts) wurden von
Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders (Mitte) mit dem silber-
nen Ehrenzeichen ausgezeichnet (Foto: Gerd Schnitzler)
(02.02.2010)
|
|
Marc Inderfurth neuer Geschäftsführer der Caritas Lebenswelten GmbH
Aachen. Der 42-jährige Marc Inderfurth ist seit dem 1. Februar 2010 der neue Geschäftsführer der Caritas-Lebenswelten.

(01.02.2010)
|
|
Sonderkollekte für Haiti
Caritas international stockt Hilfe auf eine Million auf
Aachen. Auf eine Million Euro hat Caritas international die Soforthilfe für die Erdbebenopfer auf Haiti aufgestockt. Wie alle deutschen Bischöfe ruft auch Bischof Heinrich Mussinghoff zu einer Sonderkollekte für Haiti am kommenden Sonntag auf.

(21.01.2010)
|
|
Schnelle Hilfe für Haiti
Spendenaufruf von Caritas und Bistum Aachen
Aachen. Nach letzten Informationen sind die Mitarbeiter der Caritas Haiti mit der Verteilung von Decken und Zelten aus ihrem Katastrophenlager beschäftigt. Die Caritas des ohnehin von Naturkatastrophen gebeutelten Landes ist jetzt mit ihren Vorräten allerdings am Ende. Weitere Hilfe wird dringend gebraucht. Vor allem fehlt es an sauberem Trinkwasser, Medikamenten, Zelten und Decken, Lebensmitteln und medizinischer Hilfe für die Erdbebenopfer.
(15.01.2010)
|
|
Beratung für ehemalige Heimkinder
Katholische Kirche schaltet bundesweite Telefon-Seelsorge für Betroffene
Aachen. Die katholische Kirche hat am Montag, den 11. Januar 2010 in einer Pressekonferenz ihre bundesweite Telefon-Hotline für ehemalige Heimkinder vorgestellt, die in den 50-er und 60-er Jahren in katholischen Einrichtungen untergebracht waren. Unter der Nummer 0180/4100400 (Kosten 0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) können ab Mittwoch, 13. Januar 2010, 9.00 Uhr, ehemalige Heimkinder der Nachkriegszeit anrufen, ihre Lebensgeschichte erzählen und sich therapeutisch beraten lassen.
(15.01.2010)
|
|
Haiti: Nothilfe der Caritas läuft an
Nach dem schweren Erdbeben stellt Caritas international zunächst 100.000 Euro bereit und ruft zu Spenden auf - Mitarbeiter unterwegs
Aachen/Freiburg. Nach dem schweren Erdbeben in Haiti läuft die Soforthilfe des internationalen Caritas-Verbundes an. Dringend benötigt werden Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken und Zelte. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, stellt als Soforthilfe 100.000 Euro zur Verfügung. Auch die Caritas-Verbände aus Frankreich, Italien, den USA und anderen Staaten haben Hilfe zugesagt. Mitarbeiter sind unterwegs in die Hauptstadt Port-au-Prince. Das Hilfswerk der deutschen Caritas ruft dringend zu Spenden auf.
(14.01.2010)
|
|
Deutsche Bischöfe stärken die Caritas
Neues Grundlagenpapier setzt spirituelle Maßstäbe
Aachen. Die Deutschen Bischöfe nehmen erneut positiv Stellung zur Caritas. Unter der Überschrift "Berufen zur Caritas" schreiben sie der Kirche in ihrem neuesten Dokument einen starken sozialen Anspruch ins Aufgabenheft: "Denn das caritative Handeln und die Organisationen der christlichen Nächstenliebe gehören ebenso unverzichtbar zu Wesen und Auftrag der Kirche, wie die Verkündigung von Gottes Wort und die Feier der Sakramente."
(12.01.2010)
|
|
Amtswechsel bei der Freien Wohlfahrtspflege
Andreas Meiwes ist neuer Vorsitzender
Dortmund/Essen. Zum Jahreswechsel tritt Andreas Meiwes, Diözesan-Caritasdirektor für das Bistum Essen, das Amt des Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen an. Er übernimmt das Amt von Wolfgang Altenbernd, der es zwei Jahre innehatte. Altenbernd ist Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Westliches Westfalen.

Andreas Meiwes (Caritas) löst Wolfgang Altenbernd als Vorsitzen-
der der Freien Wohlfahrtspflege in NRW ab.
(04.01.2010)
|
|
Die Einpackstation
'Verpackt mit einer guten Tat'
Düren. Die I.G City in Düren und das Forum für Erwachsenen- und Familienbildung in Düren unterstützten den Caritasverband für die Region Düren-Jülich e.V. im Jahr 2009 mit einer ganz besonders guten Tat. Alle Beteiligten boten mit einer "Einpackstation" erstmalig einen völlig neuen Geschenkservice in der Dürener Innenstadt an. "Verpackt mit einer guten Tat" lautete das Thema dieser Aktion, denn der Erlös kam hilfsbedürftigen Menschen in Düren und Umgebung zugute. Unterstützt wurde die "Einzelhilfe" des Caritasverbandes für die Region Düren-Jülich e.V., die den Erlös in voller Höhe an die ratsuchen Menschen weitergeben wird.

Teammitglieder der Einpackstation zusammen mit Uwe Gunkel und
Richard Minartz von der I.G. City sowie Lothar Frank, Geschäfts-
führer des Caritasverbandes für die Region Düren-Jülich e.V.
(04.01.2010)
|
|